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Am 13.06.01 hatte ich in Wil die Gelegenheit Chuck von Hot Water Music zu interviewen. Ich pers?nlich hatte mich schon lange Zeit auf dieses Interview gefreut. Ich und Chuck haben uns vor der Show in mein Auto verkrochen und ein bisschen geplaudert. Chuck entpuppte sich als sehr angenehmer Gespr?chspartner. Hier, was dabei rauskam. 

Kannst du erst mal die Band vorstellen und ein bisschen aus eurer Geschichte erz?hlen?

Ich bin Chuck, ich spiele Gitarre und singe, Chris spielt auch Gitarre und singt, George spielt Schlagzeug und Jason spielt Bass. Wir sind gr??tenteils zusammen aufgewachsen und haben alle in verschiedenen Bands gespielt. In unseren Heimatd?rfern war nichts los, weder musikalisch noch sonst wie. Da mussten wir weg. Im August 1994 sind wir deshalb nach Gainsville gezogen und haben dort Jason kennen gelernt. Wir wollten einfach Musik machen, das tun wir seit dem.

Wie viele Ver?ffentlichungen gibt es denn inzwischen von euch?

Ich wei? es gar nicht richtig. Wir haben so viele Splits und Sampler gemacht, irgendwann hab ich den ?berblick verloren. Es m?ssten so ca. 50 oder mehr sein.

Wie l?uft die Tour denn?

Gro?artig. Der absolute Hammer. In Italien war es eher durchwachsen, Deutschland war unglaublich. Wir waren auch in Wien und Amsterdam. Jetzt geht es zur?ck nach Deutschland und dann nach England. Wir machen die ganze Tour mit Leatherface, die gute Freunde von uns sind. Wir haben zuvor eine US Tour mit ihnen gemacht. Das hat schon sehr viel Spa? gemacht, damals haben wir uns vorgenommen mit ihnen eine ganze Welt-Tour zu machen.
Wir w?rden auch gern noch mit ihnen nach Japan gehen.

Was kannst du denn zu eurem neues Album ?A Flight and a Crash? sagen?

Wir haben es im Studio eines Freundes aufgenommen, sein Name ist Brain McTernan, er hat bei Battery gesungen. Er kannte uns und unsere Musik und wir kannten ihn. Das war sehr cool. Er hatte gerade dieses neue Studio gebaut, das Salad Days Studio. Wir haben dort gewohnt. Wir haben zwei Wochen aufgenommen, dann ?ber Weihnachten zwei Wochen Pause gemacht und dann noch mal zwei Wochen aufgenommen. Es war eine gute Erfahrung. Das Aufnehmen war die ganze Zeit ?ber nicht einfach, was es f?r mich besser macht. Wenn man k?mpfen muss um etwas zu erreichen, erinnert man sich besser daran. Man erinnert sich immer an die schweren Zeiten. Es ging manchmal ziemlich rau zu, er hat uns angespornt und wir ihn. Ich glaube das hat dem Album gut getan. Wir hatten zum ersten Mal viel Zeit um an den Songs zu Arbeiten. So viel Zeit hatten wir noch nie im Studio. Wir konnten mit Gitarren Sound experimentieren und andere Instrumente ausprobieren wie z.B. das Klavier, einfach ein bisschen rumspinnen. Das ist das coolste daran wenn du im Studio bist und Zeit hast. Experimentieren. Trotzdem hat uns das Album nicht mehr gekostet als das letzte. Der Sound ist aber wesentlich besser.

Manche Leute sagen der Sound auf dem neuen Album sei zu clean. Man ist ja durchaus einen etwas raueren Sound von euch gewohnt.

Hahaha....wir hatten fr?her immer beschissene Verst?rker, deshalb.
Wir versuchen immer unseren Sound neu zu definieren. Ich hoffe auch das wir das in Zukunft immer machen und uns als Band weiter entwickeln werden. Das ist es worum es f?r mich beim Musik machen geht. Bisher klangen alle unserer Alben verschieden. Davon abgesehen, dass ich die Musik mit meinen drei besten Freunden teilen kann, ist das das Beste an der Band. Wir wollten nie eine bestimmte Art von Musik machen. Wir schreiben einfach alle zusammen Songs f?r Menschen die Musik m?gen. Was auch immer dabei rauskommt. Ich finde es gut, dass das so ist. Ich will kein zweites Album das sich wie ?No Division? anh?rt machen. Das hatten wir schon. Auch ?A Flight and a Crash? das gibt es jetzt schon, wir werden einen Schritt weiter gehen. Wir versuchen uns immer weiter zu entwickeln, immer weiter zu gehen, wenn wir das mal nicht mehr machen werden wir die Band aufl?sen.

Das Album wurde bei Epitaph ver?ffentlicht. Das war sicher nicht das erste Angebot einer gr??eren Firma, warum habt ihr gerade das angenommen?

Die meisten Songs von dem Album waren schon fertig, wir haben Demos davon gemacht und haben es Freunden gegeben. Das machen wir immer so. Bevor wir ins Studio gehen, machen wir Demos von den Songs und nehmen sie noch mal unter die Lupe. Das ist sehr hilfreich. Chris ist an einem Abend mit einem Typen abgehangen, den er eigentlich gar nicht kannte, und hat ihm ein Demo gegeben. Es hat sich rausgestellt, dass er bei Epitaph gearbeitet hat. Die mochten das Material sehr. Brett (Gurewitz) kam bei der Warped-Tour pers?nlich bei uns vorbei. Zu der Zeit hatten wir schon das Studio gebucht und mit anderen Labels geredet, wussten aber noch nicht wer es rausbringen w?rde. Das war aber auch egal, das Aufnehmen war uns wichtig, um den Buisness wollten wir uns sp?ter k?mmern. Na ja, jedenfalls war Brett bei uns. Er war total cool. Er hat sich etwa zwei Stunden mit uns unterhalten, dabei war er sehr ausgeglichen. Er hat nicht versucht uns zu etwas zu ?berreden oder so. Er hat uns einfach vom Label erz?hlt, was sie so machen, wie der Vertrieb aussieht usw..., das alleine war schon sehr beeindruckend. Aber das coolste kommt noch, er sagte: ?Wir w?rden gern euer Album rausbringen, doch bevor ihr euch entscheidet will ich, dass ihr nach LA kommt und jeden bei Epitaph kennen lernt.? Wir waren dann dort und jeder den wir getroffen haben war total ehrlich und auf dem Boden geblieben. Es hat uns an unser Heimatlabel No Idea, mit denen wir sonst immer arbeiten, erinnert. No Idea geh?rt einfach zur Familie, bei Epitaph hat es sich genauso angef?hlt, nur halt auf einem anderen Level. Das sind einfache Leute, bzw. Punks die Platten vertreiben. Wir f?hlten uns sehr geehrt mit ihnen zu arbeiten. Au?erdem haben sie einen starken Vertrieb, das ist alles was wir brauchen. Andere Labels haben uns mehr Geld angeboten, aber darum ging es nicht. Epitaph schaffen es unser Album nach Griechenland oder Portugal zu bringen. Sie machen das Album ?berall dort verf?gbar wo es normalerweise schwer ist unsere Musik zu bekommen. Das ist das wichtigste f?r uns. Epitaph are right on!!!

Ein Redakteur des Magnet Magazines hat euch einmal als ?the best punk band on the planet? beschrieben. Was denkst du wenn du so etwas h?rst?

Ich denke nicht, dass wir eine Punk-Band sind, und schon gar nicht die beste Band der Welt.Aber das ist nat?rlich ein nettes Kompliment.

Habt ihr ein bestimmtes Ziel, das ihr mit eurer Musik erreichen wollt?

Nat?rlich. It?s totally simple. F?r uns ist Musik wie eine Heilung, eine Therapie. Es ist eine M?glichkeit etwas aus dem Nichts zu erschaffen. Und das was wir da erschaffen ist eine Sprache. Musik ist universell. Du kannst sie verstehen egal wo du her kommst. Ob du es magst oder nicht ist dabei ganz egal, du wei?t was du h?rst. Rhythmen und so. F?r mich ist es sehr wichtig, dass ich Teil dieses Projektes bin, mit drei meiner besten Freunde. Die M?glichkeit diese Sprache zu erschaffen ist alles was wir erreichen wollen. Wir haben heute schon viel mehr erreicht als wir uns je h?tten Tr?umen lassen. Wir haben angefangen mit Akustik Gitarren in einem kleinen Apartment zu spielen. Wir haben es damals schon genau soernst genommen wie heute. Alle M?glichkeiten die uns jetzt noch geboten werden, sehen wir als Geschenk an. Wir hatten einfach Gl?ck. Alles was wir weiterhin erreichen wollen ist es, uns weiter zu entwickeln, bessere Musik zu schreiben, bessere Freunde werden, bessere Menschen werden, nette Menschen treffen und einfach Spa? zu haben. Das ist alles. Wir leben inzwischen von der Band, zwar nicht sehr gut, aber es reicht immerhin um die Miete und etwas Essen zu bezahlen. Wir k?nnen aber nur deshalb von der Band leben, weil wir so viel auf Tour sind, ansonsten w?re das nicht m?glich. Das fordert nat?rlich auch seinen Tribut, es ist manchmal ganz sch?n hart. Ich bin jetzt seit ca. zwei Jahren verheiratet, meine Frau Samantha hat ihr eigenes Leben, sie ist eine sehr gute Musikerin und n?chsten Monat geht sie nach Kanada um Yoga-Lehrerin zu werden. Sie entwickelt sich weiter, genauso wie ich und da wir uns oft sehr lange nicht sehen, m?ssen wir uns praktisch jedes mal wieder neu kennen lernen. Das ist manchmal sehr schwer f?r mich. Dieses mal werden wir uns ein paar Monate nicht mehr sehen. Ich komme zwei Tage nachdem sie gegangen ist nach Hause. Aber es ist OK, sie lebt ihren Traum und ich meinen, wir treffen uns dann meistens in der Mitte. Chris ist da noch schlimmer dran. Er hat ein f?nf Jahre altes Kind. In diesem alter entwickeln sich Kinder sehr schnell. Wenn Chris von einer Tour nach Hause kommt ist sein Sohn auf einmal viel gr??er und hat total viel dazu gelernt.That?s crazy.

Was glaubst du was einen Hot Water Music Song so speziell macht?

Keine Ahnung, vielleicht die Einfachheit. Oder der Realismus. Ich kann es nur immer wieder betonen, ich bin sehr gl?cklich dar?ber mit den anderen drei diese Band zu haben, denn sie sind sehr Ehrlich. Es sind echte Menschen. Und so machen sie auch Musik. Nicht um Rockstars zu werden und im Rampenlicht zu stehen, einfach nur um gute Songs zu schreiben. Unsere Songs handeln vom echten Leben, manchmal ist es rau, manchmal nicht. Ich w?rde nicht sagen, dass wir Musik machen die nie zuvor jemand anderes gemacht hat. Wir sind eine klassische Rockband, Gitarren, Bass, Schlagzeug und zwei Typen die sich zu ?rschen machen. Was unsere Songs speziell macht ist wahrscheinlich unsere Beziehung zueinander. Unsere Freundschaft ist wichtiger als die Band, das war immer so und wird auch immer so sein.

Wie schreibt ihr Songs?

Wir schreiben alle zusammen. Was zwar gut ist, aber es manchmal auch komplizierter macht. Wir schreiben immer zuerst die Musik und dann die Texte. Normalerweise fangen wir nur mit einem kleinen Fetzen an, als Fundament, auf den wir dann aufbauen. So muss man immer vorgehen, egal was du machst. Immer zuerst ein solides Fundament auf das du aufbauen kannst. Nur so stellst du sicher, dass ?das Haus? nicht einst?rzt. Manchmal spielen wir einen Song drei mal und er ist fertig. Ich glaube, dass es jeden Song schon gibt. Jeden Song den es einmal geben wird, ist schon geschrieben, er muss nur von Musikern entdeckt und gespielt werden. So ist es auch mit anderen K?nsten wie Malen oder Dichten. Es muss nur materialisiert, nur enth?llt werden. So schreiben wir Songs, wir finden sie einfach. Die Texte kommen dann sp?ter drauf, ich h?re mir das Demo an und schreibe einfach. Oder Chris und ich sitzen zusammen und inspirieren uns gegenseitig. Wir nehmen einfach ein Blatt Papier und schreiben abwechselnd was drauf. 

Was glaubst du muss ein guter Song haben?

Einfach ein Gef?hl vermitteln. Musik besteht nur aus Gef?hlen. Bevor du Musik bewusst h?ren kannst musst du sie zuerst f?hlen.

Ihr benutzt oft Metaphern wie ?Fuel? oder ?Machine? in euern Songs. Warum?

Stimmt, ich wei? auch nicht, dar?ber habe ich noch nie nachgedacht. Hmmm....wir Menschen sind wie Maschinen, unsere K?rper arbeiten ?hnlich wie Maschinen. Auch diese Maschine muss gewartet und betankt werden. Du musst wissen wann du eine Pause machen musst und wann du weiter gehst. Das ist wichtig um weiterhin zu funktionieren. Vielleicht deshalb.

Man bezeichnet euch oft als eine Emo-Band. Wie denkst du dar?ber?

Das ist total schwachsinnig. Emo ist die Abk?rzung f?r emotional. Das ist einfach ein Wort. Es wird irgendwann langweilig und die Leute werden ein neues Wort erfinden. Wir haben nie gesagt Emo zu sein. Es bedeutet nichts. So weit ich wei? haben ?Rites of Spring? diesen Begriff ins Leben gerufen. Wenn heute jemand zu mir sagt: ?Das ist eine Emo-Band.? Dann sagt mir das gar nichts. Was bedeutet das? ?Sunny Day Real Estate? oder ?Jimmy Eat World? werden als Emo bezeichnet. Klingen wir etwas wie sie?? Sicher nicht. Sick of it all zum Beispiel, sie sind eine sehr emotionale Band, sie glauben total an was sie singen. Sie werden aber als Hardcore bezeichnet. F?r mich sind die Gef?hle die gleichen. Speziell in Musik, aber auch generell, wenn du keine Gef?hle hast, dann hast du gar nichts. Emo ist nur ein Label. Es wird wieder ein neues geben. Das ist wie mit Grunge oder Psychedelic.

Werden eure Cover-Artworks immer vom gleichen K?nstler gemacht?

Ja. Scott Sinclair. Er ist ein guter Freund von uns, wir sind zusammen aufgewachsen und er war auch schon mit uns auf Tour. Er hat uns mal angeboten ein Artwork f?r uns zu machen und wir wussten, was f?r ein gro?artiger K?nstler er ist. Das Angebot konnten wir nicht abschlagen. Seitdem ist er wie das f?nfte Bandmitglied. Wenn wir eine Platte machen schicken wir ihm die Texte und die Musik und setzten uns mit ihm zusammen und reden mit ihm ?ber unsere Ideen. Er nimmt das auf und mixt es mit seinen Vorstellungen und setzt das in diesen Bildern um. Sie sind seine Interpretation der Songs. Das macht es f?r uns zu etwas sehr besonderem. Schon bevor das Bild entsteht, wei? er wer wir sind und was wir machen. Das ist als ob ein Freund dir sagt wie er deine Platte findet. Es ist Fantastisch.

Was war das verr?ckteste was euch je auf Tour passiert ist?

Ohh....da gab es viel. Hahaha, ja diese Geschichte ist gut. Das war vor der Warped Tour. Wir mussten einen Trailer in Pensecola mieten, das ist ca. 5 Stunden von Florida. Die erste Show war aber in Kalifornien. Wir mussten also nach Kalifornien fahren, durch die ganzen USA, von der Ostk?ste zur Westk?ste. Das dauert ewig. Am zweiten Tag waren wir irgendwo in Texas, mitten im Nirgendwo. Wir haben dort eine Pause gemacht. Ich habe geschlafen, es war so 3 oder 4 Uhr am Morgen. Ich wache auf und h?re etwas an den Bus klopfen. Ich schaue aus dem Fenster und sehe George wie er wild mit den H?nden fuchtelt und schreit: ?Alle raus, alle sofort raus aus dem Bus.? Ich dachte, dass vielleicht ein Unfall war oder so und jemand verletzt wurde. Ich schau mich um und stelle fest, dass ich der einzige im Trailer bin, ich schau aus dem Fenster und alle anderen rennen in ihrer Unterw?sche vom Trailer weg. Da habe ich Angst bekommen. Ich springe raus und dreh mich um und schau unter den Trailer und stelle fest, dass die ganze Unterseite brennt. Der Witz war, dass wir direkt neben einer Tankstelle standen. Ich bin also auch sofort abgehauen. Irgendwann haben wir aber festgestellt, dass all unsere Sachen, Klamotten, Instrumente, Geld, einfach alles noch im Trailer war. Also haben wir versucht das Feuer mit Sand auszumachen. Wir waren alle noch verkatert von der letzten Nacht. Schlie?lich konnten wir das Feuer l?schen, aber wir sa?en drei Tage in diesem Kaff fest. Wir mussten ein neues Fahrzeug mieten. Das einzige was es dort gab war das ?David Krocket Museeum?, keine Ahnung wer das ist. Die erste Show der Warped Tour haben wir deshalb verpasst.

Warum hat der Trailer gebrannt?

Da war ein Leck in einem Schlauch und irgend eine Fl?ssigkeit ist rausgelaufen. Weil es so hei? war hat sie sich entz?ndet.
Aber wir hatten noch Gl?ck, andere Bands haben viel schlimmere Horror Stories von explodierenden Vans. Das ist Touren. So etwas passiert immer.

Was nervt dich pers?nlich am meisten?

Schlechte Interviews. hahaha

WAS?? Ich hoffe das hier ist keines.

Nein, nat?rlich nicht. Sonst w?rde ich das nicht sagen.

Was war denn die bl?deste Frage?

Hmmm....ich wurde mal gefragt was mein Liebligs-Soft-Drink ist.

Wie sehen eure Zukunftspl?ne aus?

Wir werden einfach weiter machen. F?r dieses Album werden wir noch viel touren. Wir haben auch schon ein paar neue Songs geschrieben.

Stichworte:

Ehrlichkeit:

Die erste und wichtigste Regel im Leben.

Kunst:

Ausdruck und Rebellion

George W. Bush:

Der hat nur Gl?ck gehabt. Er ist nur Pr?sident wegen seiner Familie. Ich bin grad dabei ein Buch zu lesen, wie er Pr?sident wurde. Frag mich n?chstes mal. Er ist eine Schande f?r Amerika. Er ist b?se. Leider denkt das nicht jeder.

Internet und Napster:

Keine Ahnung. So wie ich diese Napster-Sache verstanden habe ist es wie Bootlegen. Mir macht das nicht viel aus. Ich denke das ist nur ein Problem f?r Leute die glauben sie m?ssten viel Geld mit Musik verdienen. Ich habe fr?her auch immer Tapes f?r meine Freunde gemacht. Das ist doch das selbe, nur ist heute vielleicht etwas einfacher. Mir ist es egal ob jemand sich unser Album kauft oder sich durch Napster brennt. Ich mache Musik haupts?chlich f?r mich selbst und alles andere ist nicht so wichtig. Ich spiele nat?rlich auch um geh?rt zu werden und wenn jemand uns durch Napster h?rt, prima.

Gen Technologie:

Das ist furchteinfl??end. Ich wei? nicht viel dar?ber, aber es macht mir Angst.

Hardcore:

Ich mag viele Hardcore Bands, ich hasse aber auch viele. Hardcore kann wie jede andere Musikform missverstanden oder ausgebeutet werden. F?r viele Leute ist es eine wirklich positive Energie. Es ist eine tolle M?glichkeit f?r Leute die Dinge anders zu betrachten und andere Blickwinkel zu entdecken.

Todesstrafe:

Das ist eine ernste Angelegenheit. Ich bin dagegen. Ich finde niemand hat das Recht jemand anderen zu t?ten. Es f?r mich nicht wirklich einfach f?r mich, das zu sagen, in meiner Familie gab es einmal einen Vorfall. Die Schwester meiner Frau wurde umgebracht. Instinktiv w?nscht man sich nat?rlich das der Typ das mit dem Leben bezahlt. Aber ich habe nicht das Recht jemanden zu t?ten. Niemand hat das. Da gibt es eine sehr d?nne Linie. Ich glaube aber an ?what goes around, comes around. ? F?r alle Handlungen in deinem Leben, f?ralles was du jemals tust, wirst du auch bezahlen. Egal ob gut oder schlecht. Ich glaube auch an diese alte Christliche Weisheit, ?Was du nicht willst was man dir tut, das f?ge auch keinem anderen zu.? Das hat nichts mit Religion zu tun, das ist einfach eine Grundregel Menschlichen Zusammenlebens.

 

Das Interview wurde von Rolf Gehring gef?hrt.

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