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Anlässlich ihrer letzten Tour in Europa traf ich mich mit Chuck von Hot Water Music um mit ihm über den Stand der Dinge bei seiner Band zu plaudern. Das Interview fand im Substage in Karlsruhe statt wobei wir uns angesichts des schönen Wetters nach draußen, in die Nähe eines Brunnens begeben haben. Die Tour steckte dabei sichtlich in Chucks Knochen. Das Interview gestaltete sich dennoch ergiebig da Chuck ein sehr angenehmer und geselliger Zeitgenosse ist.

Euer letztes Album "Caution" ist nun schon eine Weile draußen. Wie betrachtest du es im nachhinein?

Ich liebe es immer noch. Ich finde es unser bestes Album bis jetzt. Im Normalfall ist unser neuestes Album immer mein liebstes weil es immer unsere letzte Entwicklungsstufe darstellt. Aber jetzt ist Caution für uns bereits alt. Wir sind bereit für ein neues Album.

Habt ihr schon was geschrieben?

Wir alle haben Songs geschrieben. Aber wir hatten noch keine Gelegenheit zusammen zu sitzen und an den Songs zu arbeiten. Das werden wir aber möglichst bald tun.

Schreibt ihr auch auf Tour?

Ja, sicherlich.

Jeder für sich oder auch zusammen?

Das kommt immer drauf an. Es ist immer anders. Alle vier von uns schreiben deshalb kommt da einiges an Material zusammen. Manchmal müssen wir uns selber bremsen damit es nicht zu viel wird.

Schreibt ihr für gewöhnlich mehr Songs als letztendlich auf dem Album landen?

Als wir Caution gemacht haben. Hatten wir außer den zwölf auf dem Album weitere acht oder neun Songs. Wir haben uns dann im Vorfeld auf die Songs geeinigt die auf das Album kommen und nur an diesen gearbeitet.

Was passiert mit den anderen? Werft ihr sie weg?

Nein wir werfen sie nicht weg. Sie bleiben uns erhalten. Einige kommen auf spätere Platten, andere nicht.

Wie wurde das Album von den Fans aufgenommen?

Sehr gut, soweit ich das sagen kann. Ich kümmere mich nicht um die Plattenverkäufe oder so. Aber von den Shows zu schließen und der Energie die wir von den Leuten zurück bekommen kommen die neuen Songs großartig an. Alle unsere Freunde mögen das Album. Das ist ein guter Indikator, denn Freunde sagen es dir auch wenn es ihnen nicht gefällt.

Das Album wirkt wesentlich vollständiger und schlüssiger als die älteren. Woran lag das?

Bei diesem Album waren die Arbeiten im Studio sehr relaxed. Wir hatten viel mehr Zeit im Studio und haben uns im Vorfeld viel mehr Zeit genommen Demos zu machen. Wir haben die Songs immer wieder aufs neue auseinander genommen und Dinge verändert. Als wir schließlich im Studio waren, hatten wir bereits alle Schlüsselprobleme gelöst. Wir konnten uns im Studio viel mehr auf unser individuelles Spiel konzentrieren. Jeder konnte sich voll seinem Instrument widmen und musste sich keine Sorgen mehr um die Struktur der Songs machen. Wir haben die Songs regelrecht eingehämmert. Das war wirklich sehr cool.

Ihr habt wieder im Salad Days Studio von Brain McThernan aufgenommen.

Ja, Brain ist ein unglaublich guter Produzent. Er hat wunderbare Ideen und er ist wirklich hart im Studio. Das mag ich persönlich sehr. Ich habe schon mit Leuten aufgenommen die sich nicht für die Musik interessieren. Sie sind einfach da. Du bezahlst sie und sie drehen an den Knöpfen und nehmen deine Songs auf wie sie sind. Brain ist aber voll darauf bedacht mit der Band zusammen das Album und die Songs so großartig wie möglich zu machen. Wenn ich etwas schief singe oder einen Teil zu viel schlecht unterbricht er die Aufnahmen und regt uns dazu an darüber nachzudenken und es zu überarbeiten. Er hat mir wirklich sehr dabei geholfen ein besserer Sänger und Gitarrist zu werden. Er hat uns zu einer besseren Band gemacht. Er hat George geholfen besser Drums zu spielen. Er ist sehr auf Feinheiten bedacht und lässt nichts durchgehen. Wir mögen das sehr. Es ist cool wenn jemand keine Angst hat aufzustehen und zu sagen was ihm nicht gefällt. Er ist sehr cool. Ich kann es kaum erwarten wieder mit ihm zu arbeiten.

Hast du eine Ahnung ob er selber wieder eine Band hat?

Ich weiß nicht was er im Moment macht. Ich hatte keine Gelegenheit mit ihm in Kontakt zu bleiben seit wir auf Tour sind.

Worum geht es bei den Texten?

Um vieles. Bei diesem Album haben Chris und ich lediglich Trusty Chords zusammen geschrieben. Wir schrieben beide unsere eigenen Texte da wir beide mit unserem eigenen Leben zu kämpfen hatten. Als wir uns dann später die Texte gegenseitig gezeigt haben wurde uns bewusst, dass wenn dieses Album ein Konzept Album sein sollte, könnte es auch eins sein. Alle Songs passten perfekt zusammen. Wir hatten beide mit ähnlichen Umständen zu kämpfen, mit gescheiterten Beziehungen. Zwischen Chris und seiner langjährigen Freundin war Schluss und ich hatte gerade meine Scheidung hinter mir. Es waren einfach viele Dinge in unserem Leben die wir verarbeiten mussten. Caution ist bisher unser wahrscheinlich persönlichstes Album. Chris und ich schreiben zwar immer auch viel alleine aber normalerweise setzen wir uns zusammen und schreiben gemeinsam. Wir schreiben etwas auf ein Papier und geben es dem anderen der dann wieder etwas anfügt. Bei diesem Album hatte aber jeder von uns mit sich selbst zu kämpfen.

Helfen dir die Songs diese Probleme zu überwinden?

Ja, sie sind der Grund warum ich noch am Leben bin.

Die Texte sind recht düster aber sie beinhalten auch immer Hoffnung.

Hoffnung ist sehr wichtig für mich.

Seid ihr Kämpfer? Und wollt ihr die Leute ermutigen nicht aufzugeben?

Ja, wir sind Kämpfer. Aber natürlich nicht auf die physische Art. Das ist eine zentrale Sache für uns. Wir sind Freunde die zusammen aufgewachsen sind. Wir sind wirklich mit dieser Band zusammen aufgewachsen. Als wir angefangen haben zusammen zu spielen waren wir im Alter von 14 bis 17. Als Hot Water Music dann 1994 gegründet wurden waren wir 17 bis 19. Wir waren Kids. Ich versuche mich immer noch als Kid zu sehen. Zumindest soweit das geht. Wenn meine Knochen mir nicht etwas anderes sagen. Wir sind jedenfalls zusammen mit der Band aufgewachsen. Die eine Sache die uns all die Jahre zusammengehalten hat und die wir mit uns tragen ist Hoffnung. Hoffnung bessere Freunde und bessere Menschen zu werden. Zu versuchen mehr zu lernen über unsere Kultur und herauszufinden warum wir so sind wie wir sind. Immer nach etwas besserem zu streben. Einer besseren Gesellschaft, engere Familien und Gemeinschaften. Wir haben für uns in der Musik und der Band ein Ventil gefunden. Wir versuchen das als ein Werkzeug einzusetzen. Um mehr zu lernen, alles zu lernen. Wir haben einen Weg gefunden all die schlechten Stimmungen, Schmerz, Hass und Angst zu verändern und in etwas positives zu verwandeln. Das ist für mich unsere Musik.
Wir alle glauben an die Hoffnung. Sie ist wichtig.

Denkst du eure Fans verstehen das?

Ich denke schon. Ich bin mir eigentlich sicher. Menschen die zu unseren Shows kommen, unsere Familie und Freunde, die unsere Musik lieben und an uns glauben, verstehen es auf jeden Fall. Da gibt es keine Frage. Das ist auch der Grund warum wir immer noch da sind und weiter machen. Das ist ein wichtiger Grund. Wir haben immer noch viel Spaß dabei, aber wir werden auch älter. Dein Körper wird ausgetragen wie ein alter Schuh. Man kommt von einer Tour nach Hause und fühlt sich beschissen. Wir haben die Theorie aufgestellt, dass es, so wie es Hundejahre gibt, auch Tourjahre gibt. Für jeden Monat auf Tour wird man ein Jahr älter. Wir sind dann also bereits über 50 in 28 Jahre alten Körpern. Was ich im Grunde sagen will ist, dass Touren seinen Preis hat. Zumindest die Art und die Menge wie wir es tun. Aber der Grund warum wir immer wieder kommen ist die Energie die wir vom Publikum bekommen. Sie füllt uns wieder neu auf. Die Tatsache, dass die Leute bereit sind uns diese Energie zu geben macht mich sicher, dass sie verstehen worum es bei uns geht. Das lässt mich feststellen, dass wir vielen gemeinsam haben.

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht eine Pause von dem ganzen Tour/Studio Kreislauf einzulegen? Ist die Zeile "I hate this place, but i love these chords" aus Trusty Chords ein Hinweis darauf?

Ohh, ja. Sicherlich. Die ganze Zeit. Ein Teil des Leben auf Tour kann absolut Niederschmetternd sein. Man wird es leid aus dem Koffer zu leben, man wird es leid nicht duschen zu können, man wird es leid beschissenes Essen zu essen und an unbequemen Orten zu schlafen. Man hat nicht sein eigenes Bett, sein eigenes Klo, sein eigenen Kühlschrank. Das ist der Preis. Aber wenn wir auf diese Bühne gehen zählt das nicht mehr. In diesem Moment wird uns klar warum wir hier sind und warum wir das machen. Die Zeile die du erwähnt hast zielt tatsächlich darauf ab. Sie ist auf viele Arten wahr.

Ihr seid nicht typischerweise eine politische Band. Dennoch habt ihr die Plea for Peace Tour gespielt und seit auf verschiedenen Samplern zugunsten von PETA. Sind euch solche Aktionen wichtig für euch?

Politik betrifft uns alle. Jeden, überall. Aber auch nur für uns vier gesprochen, Politik beeinflusst unser Leben. Wir leben schließlich auch unter einer Regierung. Obwohl es viele Dinge gibt mit denen wir nicht einverstanden sind, wollten wir nie Politik in die Musik bringen. Wir wollen nicht aufstehen, mit dem Finger auf jemandem zeigen und behaupten, dass er nicht auf die richtige Art lebt und seine Werte falsch sind. Natürlich habe ich meine eigenen Urteile. Aber ich möchte nicht ein Prediger sein. Ich möchte keine Linien ziehen um Leute zu trennen. Ich würde viel lieber wollen, dass alle Leute, ganz egal an was sie glauben, unsere Musik hören und ihren eigenen Sinn darin finden und selbst entscheiden. Ich glaube, dass Veränderungen, soziale und globale Veränderungen, von Innen beginnen. Wenn eine Person sich nicht selbst ändern kann oder nicht mit sich umgehen kann wird diese Person nicht von Innen heraus glücklich sein können. Sie wird auch sonst nicht glücklich werden können. Das war von Anfang an unsere Motivation. Denk für dich selbst. Finde etwas für dich. Finde eine Energie, finde deine eigene Ehrlichkeit und dein eigenes Herz und bau darauf auf. Folge nicht jemand anderem und seinen Ansichten. Ich kenne viele Bands die viel Politik in ihre Musik und ihre Shows einbringen und viel darüber reden. Ich finde das toll und es ist ihr Grund für ihre Musik. Wir hingegen sind eine Band die lieber jeden mit offenen Armen empfängt um eine gute Zeit zu haben. Scheiß auf die Politik wir sind alle hier um eine gute Zeit zu haben.
Aber auf der anderen Seite unterstützen wir natürlich Sachen wie Plea for Peace und wir sind uns alle darüber einig, dass Tierversuche eine beschissene Sache ist.

Was ist mit Rumble Seat geschehen?

Nichts eigentlich. Rumble Seat war immer eine spontane Angelegenheit. Ich mache einen Topf Bohle und lade Freunde ein, wir sitzen im Garten um ein großes Feuer und spielen Songs. Oder wir spielen auf der Veranda oder in Kneipen in der Stadt. Auf diese Weise eben. Das ist im Grunde Rumble Seat. Ich will aber immer noch das Album machen das eigentlich schon vor einer ganzen Zeit erschienen sein sollte. Aber ich habe es bis jetzt einfach nicht getan. Ich hatte keine Zeit um mich darum zu kümmern. Die Aufnahmen sind aber schon alle im Kasten. Ich konnte es nur nicht veröffentlichen. Aber Chris hat schon gesagt, dass er auf jeden Fall damit weiter machen will akustische Songs mit mir zu spielen. Wir werden das sicherlich tun. Ob es dann Rumble Seat heißen wird wissen wir noch nicht. Außerdem hätte ich ach mal Lust ein Soloalbum zu machen. Aber ich finde auch nicht die Zeit dazu.

Ihr seid ja auch andauernd auf Tour.

Ja, und wenn ich mal nicht auf Tour bin....ich weiß auch nicht. Chris schreibt immer sehr viel wenn er zuhause ist und ist eigentlich dauernd sehr kreativ. Er hat auch seine anderen Projekte mit denen er immer etwas macht. Wenn ich hingegen nach Hause komme dann will ich in die Berge fahren oder am Strand liegen. Ich mache dann zwar auch Musik, aber das ist mehr für mich und für den der gerade da ist. Ob es jemals aufgenommen wird ist mir da egal. Vielleicht fällt es mir nie mehr ein. Aber eines Tages werde ich dieses Album veröffentlichen.

Hast du schon ein Label dafür?

Ja, es wird auf No Idea erscheinen.

Gibt es für dich überhaupt ein Privatleben?

Eigentlich kaum. Ich lebe ein ungewöhnliches Leben. Wenn wir uns nach einer Tour frei nehmen sind wir vielleicht einen Monat zuhause. Manchmal mehr manchmal weniger. Gerade wenn man sich anfängt von der Tour zu erholen und in sein Leben zurückfindet, ist es schon wieder Zeit zu packen und wieder auf Tour zu gehen. Wir haben nicht wirklich ein Privatleben. Zumindest nicht jetzt.

Was denkst du über eure frühen Veröffentlichungen?

Ich liebe sie. Aber ich hasse sie auch. Manchmal hört man sich Songs an und findet ihn total scheiße. Aber immer wenn man etwas aufnimmt hängt man sich voll rein und wenn es dann fertig ist, glaubt man es sei das Größte. Aber sobald man aus dem Studio geht, denkt man darüber nach was man hätte verändern können. Damals war es noch so, dass wir jeden Cent zusammengekratzt haben um vielleicht einen Tag ins Studio zu können. Wir haben dann die Songs an einem Tag aufgenommen und am nächsten gemischt. Aber besser ging es eben nicht. Ich liebe es aber auf die alten Alben zurückzublicken. Sie sind wie unsere Tagbücher. Sie sind die Straße die uns zu diesem Ort geführt haben. Die Platten sind einfach eine Dokumentation der Zeit. Es zeigt wo in unserem Leben wir an einem bestimmten Zeitpunkt gestanden haben.
Aber es zeigt auch den Lernprozess. Man lernt was funktioniert und was nicht.

Gibt es einen speziellen Song den du wirklich nicht mehr ausstehen kannst.

(Er denkt etwas länger nach.) Nein, eigentlich nicht. Ich bin mir aber sicher, dass wenn ich einen hören würde vielleicht so ein Gefühl bekäme. Ich wüsste aber im Moment nicht welcher.

Was ist dein peinlichster Lieblingssong?

Hmm...also, heute, und du musst verstehen dass wir alle etwas durch den Wind sind morgen ist unser letzter Tag, bin ich herumgelaufen und habe die ganze Zeit "Don´t Worry, Be Happy" gesungen. Das war mein Titelsong heute.

Was war das beste Kompliment, dass du jemals von einem Fan bekommen hast.

(Denkt wieder lange nach) Ich denke das Beste war als mir ein Fan gesagt hat, dass Hot Water Music ihm das Leben gerettet haben. Das ist schon ziemlich intensiv. Für mich ist diese Band meine Therapie. Sie hilft mir am Leben zu bleiben. Wir schreiben unsere Musik nicht für andere Leute. Sie ist in erster Linie für uns bestimmt. Sie ist unsere Heilung und unsere Art mit Dingen umzugehen. Wenn jemand anderer aber aus unserer Musik für sich solche Energie ziehen kann dass er mit seinen Problemen umgehen kann....das bedeutet für mich die Welt. Es bedeutet das absolut Größte für mich. Ein verdammt intensives Gefühl. Es ist überwältigend.

Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

Nach dieser Tour gehe ich zurück nach Kalifornien mit meiner Freundin, danach haben wir fünf Shows in Florida. Meine Freundin, mein kleiner Bruder und ich gehen dann nach Costa Rica um zu fischen, surfen und Kajak fahren. Danach werden wir versuchen das neue Album zu machen. Aber wir lassen es erstmal relaxed angehen um unsere Köpfe frei zu bekommen.

Hast du ein paar abschließende Worte?

Hört auf dieses Interview zu lesen, geht nach draußen und genießt das tolle Wetter. Tut etwas das euch Angst einjagt.

Das Interview wurde von Rolf Gehring geführt.

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