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    Kingdom Of Sorrow - Behind the Blackest Tears

    Label: Relapse  •  VÖ-Datum: 18.06.2010 •  Genre: Sludge Metal, Stoner Rock, Hardcore, Doom  •  Wertung:7 / 7

    User-Wertung: keine  •  Juni 2010

    Die Supergroup „Kingdom Of Sorrow“, bestehend aus den Herzenstücken von Hatebreed und Crowbar, macht sich auf, um uns ihr Zweitlingswerk „Behind The Blackest Tears“ zu servieren. Kirk Windstein und Jamey Jasta wollen ein weiteres Mal mit ihrer grandiosen Mixtur aus dem doomigen Sludge Metal, Südstaaten Stoner Rock und dem Hardcore ihrer Hauptbands die Welt eroberen. Was soll ich sagen, ich als großer Fan sämtlicher Gruppen um die Beiden halte diese Scheibe auch dieses Mal für ein absolutes Muss, das in keiner Plattensammlung fehlen sollte. Wer nicht gerade irgendwelche wunderbaren Neukreationen oder etwas vollkommen Neues dieser Protagonisten erwartet, sondern nur einen fetten Mix aus deren bekannten Genres will, der ist hier genau richtig. Der größere Anteil der Songs auf der Scheibe geht eher in Richtung der Crowbar Tradition, dicke fette stampfende groovige Riffmonster mit der unverwechselbaren, gefühlsstarken Stimme Windstein’s. Im Duell mit der Stimme Jasta’s, die des öfteren ausgereift melodisch klingt, ergibt sich eine perfekte Kombination und die macht Songs wie das „ God's Law in the Devil's Land“, „ Along The Path To Ruin“, „ With Barely A Breath“ und den Titeltrack „ Behind The Blackest Tears“ zu einem ganz großen Kino. Im balladesken „From Heroes To Dust“ bringt Kirk mit seiner emotionsgeladenen Stimme eine ähnliche drückende und verbitterte Spannung wie im Song „Scream Into The Sky“ von der Debüt Scheibe hervor. Die beiden wuchtigen Uptempo Nummern „Sleeping Beast" und „Salvation Denied“ zum Ende der Platte hauen dann nochmal voll in die Hardcore Hatebreed Kerbe und funktionieren ebenfalls in Perfektion. Wie schon erwähnt müssen sie sich aber beim Blick auf die gesamte Platte hinter den rotzigen Sludge Doom Groovemonstern anstellen, was meines Erachtens vollkommen egal ist. Im Vergleich zum Vorgänger braucht sich das neue Langeisen nicht zu verstecken und ist ganz klar auf Augenhöhe mit dem Debüt „Kingdom Of Sorrow“. Hier wurde zwar nichts Neues erfunden aber konstant fortgeführt was sowieso schon genial war. Fans der ersten Scheibe können bedenkenlos zugreifen. (jh)

    2010-07-12 Helldriver Magazine

    Dieser Artikel wurde 257 mal gelesen

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    (tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

    weitere Artikel: Homepage: Kingdom Of Sorrow
    Interview: Interview mit Jamey Jasta zu seinem neusten Projekt. (2008)
    Review: Kingdom Of Sorrow, 2008 (rg)
    Kommentare
    Peter Cossu schrieb am 03.09.2010 17:39:38

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Der schreiber deises Reviews spricht mir aus der Seele... (sofern ich sowas hab) Weiter so Gruß Peter

    Ginki schrieb am 05.11.2010 08:53:41

    Kann dem Kneipenkamerad über mir und dem Rezensenten nur zustimmen. Absolutes muss die Scheibe. Ich persönlich finde sie nen Tick besser als das Debüt!

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