Strung Out - Exile In Oblivion
Strung Out hatten schon immer eine eigene Herangehensweise an den kalifornischen melodic Punk Rock Stil. Schon immer webte die Band Rock und auch metallische Elemente in ihren Sound ein und blieben dennoch jederzeit eindeutig als Punk Band erkenntlich. Das neue Album „Exile In Oblivion“ treibt dieses Trademark noch ein Stückchen weiter. Diese Platte ist ohne Frage die härteste der Band bisher. So schleichen sich nun auch heftige Schreie in die sonst cleanen und melodischen Vocals. Das erinnert ein wenig an Bands wie Thrice. Auch die Wahl des Produzenten für diese Platte ist bezeichnend. Niemand anderer als Slayer Produzent Matt Hyde stand hinter den Reglern. Aber keine Angst die melodische Komponente ist nach wie vor tragend bei der Band. Doch irgendwas stimmt nicht mit dem Album. Das letzte Album der Band „An American Paradox“ war noch voll von eingängigen Punk Rock Stücken. Auf dem neuen Album muss man die echten Hits mit der Lupe Suchen. Wirklich schlecht ist keiner der Songs, doch echte Hits gibt es ebenfalls selten. Kaum ein Song frisst sich so sehr im Gehörgang fest wie es viele ihrer früheren Songs taten. Da hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Obwohl die Band ohne Zweifel ihr Handwerk versteht, bleibt der berühmte Funke der überspringt bei diesem Album einfach aus. Zumindest bei mir. Schade. (rg)




