Runamok - Back for Revenge
Schon als sie im Mai vor der Thrash-Legende Exodus im Aalener RockIt eröffneten, haben mich die Jungs um Fabian Schwarz (Stormwitch, Fallen2Pieces) überzeugt. Kurz darauf hatten sie dann auch den Plattenvertrag mit Metal Axe Records in der Tasche und nach den zwei viel beachteten Demos folgt hier nun also der erste Longplayer der Würzburger. Und sie scheren sich so was von überhaupt nicht um momentane Trends sondern frönen weiterhin den Helden Ihrer Jugend: Megadeth, Metallica und auch Annihilator. Nachdem jene Bands mit ihren letzten Veröffentlichungen sicher nicht gerade ihre jeweiligen Meisterwerke abgeliefert haben (ausgenommen Megadeth, deren neues Album soll ja sehr gut sein), macht die nächste Generation ihnen vor, wie man es hätte machen können oder sollen und geht mal ganz locker rechts vorbei. Denn die elf Tracks auf „Back for Revenge“ sind Paradebeispiele für Speed Metal und beweisen, dass die Luft aus diesem Genre noch lange nicht raus ist! Das Album beginnt folgerichtig auch gleich mit einem Gitarrensolo und über die gesamte Spielzeit fällt es schwer einzelne Tracks hervorzuheben, für ob der Vergleiche jetzt aber Interessierten seien mal der Titeltrack und „Guilty“ als Anspieltipps empfohlen. Die fehlenden Punkte in der Bewertung gehen zu fast 100% auf das Konto des Art(?)works, denn das ist mal richtig mies! (tj)




