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    Comeback Kid - Symptoms And Cures

    Label: Victory Records  •  VÖ-Datum: 27.08.2010 •  Genre: Hardcore  •  Wertung:7 / 7

    User-Wertung: 4 (2)  •  August 2010

    Das neue Album von den Kanadiern Comeback Kid dürfte wohl eines der meisterwarteten Hardcore Releases in diesem Jahr sein. Nach ihrem letzten Album „Broadcasting“ versüßte uns die Band die Wartezeit mit fleißigem Touren, nach drei Jahren ist es nun aber endlich Zeit für neues Material. Die hohen Erwartungen werden in keinster Weise enttäuscht. Die Band hat sich ihren Stil einerseits bewahrt, andererseits aber auch einen mutigen Schritt in eine andere Richtung vollzogen. Im Vergleich zum doch recht aggressiven und düsteren „Broadcasting“ ist „Symptoms And Cures“ deutlich positiver und melodischer ausgefallen. Diese drückt ordentlich aufs Gaspedal und wuchtige Riffs sind nach wie vor reichlich vorhanden, doch klingen die Songs insgesamt zugänglicher. Geschuldet ist dies vor allem eingängigen Sing-Alongs und flüssigen Melodien, die nahtlos in den energiegeladenen Sound eingebettet wurden. Frontmann Andrew scheint sich in der Rolle des Sängers inzwischen deutlich wohler zu fühlen und zeigt das neben seinem derben Geschrei mit deutlich melodischeren Shouts. Trotz aller Eingängigkeit hat sich die Band aber ihre Ecken und Kanten bewahren können. Von glattem Pop-Punk sind wir hier noch immer Lichtjahre entfernt. Einmal mehr verblüffen die Kanadier durch ihre perfekte Melange aus Durchschlagskraft, smartem Songwriting, Hardcore-Spirit und Eingängigkeit. Immer wieder zeigt die Band Riffs und Arrangements, die deutlich über den gängigen Old-School Hardcore Tellerrand hinaus schielen. Trotzdem ist es genau dieser Geist, den die Band so glaubwürdig und eindringlich transportiert wie kaum eine andere Band. Comeback Kid sind wütend, aber dennoch reflektierend. Sie sind filigran aber wissen wie man mit der Riffkeule draufhaut. Auch textlich weiß die Band einmal mehr zu überzeugen und vermeidet gekonnt abgedroschene Klischees. „Symptoms And Cures“ verpasst dem Hörer einen Arschtritt sondergleichen. Man muss die Platte einfach abfeiern. (rg)

    2010-08-30 Helldriver Magazine

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    (tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

    weitere Artikel: Interview: Interview mit Sänger Scott Wade (2005)
    Interview: Ser ausführliches Interview mit Sänger Andrew. (2007)
    Interview: Interview mit Frontmann Andrew zum neuen Album "Symptoms & Cures" (2010)
    Review: Wake The Dead, 2005 (rg)
    Review: Broadcasting, 2007 (rg)
    Live-Review: 07.11.2005, Arnheim, NL - Goudvishal
    Live-Review: 12.11.2005, Leipzig - Conne Island
    Live-Review: 06.05.2006, Münster - Sputnikhalle
    Live-Review: 24.02.2007, Bochum - Matrix
    Live-Review: 11.04.2009, Wil (CH) - Remise

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