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Grace Will Fall - Second Album

Label: Midsummer Records  •  Genre: Screamo  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: 7 (1)  •  April 2009

Nachdem das Debüt der Schweden aus dem Jahr 2007 noch unter ein paar Kinderkrankheiten wie zu konfusem Songwriting zu leiden hatte, präsentiert sich die Band auf ihrem zweiten, programmatisch betiteltem Album deutlich zielorientierter und aufgeräumter. Das heißt bei einer Band wie Grace Will Fall aber nicht, dass sie gezähmt zu Werke gehen. Im Gegenteil, die Band fegt noch immer wie ein Derwisch umher. Die Stilmittel, Post-Hardcore der Marke Refused, eine reichliche Portion Rock´n Roll sowie ein Hang zum Chaos sind dieselben geblieben. Allerdings vermag die Band diese nun stimmiger zu verknüpfen. Der ungestüme Charakter des Debüts ist verschwunden, so haben die neuen Songs deutlich mehr Kontur bekommen. Hektisch geht es allerdings noch immer zu im Kosmos der Band. Von der braven Strophe/Refrain Struktur halten die Jungs offensichtlich nicht viel, stattdessen werden hier äußerst schwunghaft Emotionsausbrüche zelebriert. Aber auch musikalische Experimente wie "Bittersweet", wo lässige Westernsounds mit wütendem Hardcore kombiniet wird. Die Produktion passt sehr gut zur Band und ist zwar einerseits kraftvoll, andererseits aber auch dreckig und rotzig genug ausgefallen um den Charakter der Schweden zu unterstreichen. Das Artwork ist ebenfalls sehr eigentümlich und schick. Grace Will Fall haben sich auf ihrem neuen Werk deutlich gesteigert und ein spannendes Album abgeliefert. Sicherlich existiert noch Raum für Verbesserungen, so könnten die Songs eingängiger sein, aber die Band ist definitiv auf einem sehr guten Weg. Vor allem Live dürften die Jungs einiges los machen. (rg)

Helldriver Magazine Nachdem das Debüt der Schweden aus dem Jahr 2007 noch unter ein paar Kinderkrankheiten wie zu konfusem Songwriting zu leiden hatte, präsentiert sich die Band auf ihrem zweiten, programmatisch betiteltem Album deutlich zielorientierter und aufgeräumter. Das heißt bei einer Band

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Grace Will Fall, 2007 (rg)
Review: Punkjävlar, 2011 (rg)