Reverend Bizarre - III: So Long Fuckers
Albert Witchfinder, Peter Vicar und der Earl Of Void, in der Summe Reverend Bizarre, lassen ob des Albumtitels erst gar keinen Zweifel aufkommen, dieses monströse Doppelalbum ist der letzte Vorhang für die Finnen, danach gehen sie getrennter Wege. Aber sie verabschieden sich wahrlich mit einem Knall, denn schon die erste der beiden CDs hat zwar nur drei Songs, die bringen es allerdings auf 66 Minuten und (ihr ahnt es schon, genau:) sechs Sekunden Spielzeit! Die zweite CD hat zwar minimal weniger Spielzeit, kommt dafür mit ganzen vier Tracks, wobei das Instrumental "Kundalini Arisen" im Vergleich zu den anderen Songs recht kurz geraten ist. Sehr kultig auf jeden Fall der Refrain von "Caesar Forever"; "Christs May Come And Christs May Go, But Caesar Is Forever!". Die sieben Songs in summa summarum über zwei Stunden (!) bieten ein letztes Mal die Trademarks der Band (des Genres?) auf höchstem Niveau: tiefstwabernder Bass, wohldosierten Gitarreneinsatz, Slomo Drums und Gesang die immer mal wieder etwas an alte Black Sabbath denken lassen. "One Last Time" tendiert gesanglich fast schon in Richtung Danzig und das finale "Anywhere Out Of This World" ist für Doom-Verhältnisse schon fast skandalös eingängig! Bin schon gespannt, was die Herren in Zukunft so von sich hören lassen. (tj)




