A Perfect Murder - War Of Aggression
A Perfect Murder haben sich schon mit ihrem letzten Album von dem Ruf ein Hatebreed-Klon zu sein gelöst. Den damals eingeschlagenen Weg verfolgen die Kanadier auf ihrem mittlerweile dritten Victory-Album konsequent weiter. Die Band kombiniert Einflüsse aus traditionellem Thrash-Metal der Marke früher Metallica und Slayer mit erdiger Southern-Heavyness a la Pantera, Crowbar oder Down. Die satte Portion moderner Hardcore ist der Klebstoff der das alles bindet. Das Ergebnis klingt noch kompakter und fokussierter als der Vorgänger. Die Solos, die beim Vorgänger manchmal etwas ungestüm wirkten, wurden besser dosiert und die kraftvolle Produktion ist über alle Zweifel erhaben. Mörderische Grooves treffen auf messerscharfe Riffs. Shouter Kevin Randel erinnert mit seinen derben Shouts einmal mehr an Phil Anselmo. Diesmal traut er sich sogar an wohl dosierten melodischen Gesang heran. In der Platte steckt reichlich Energie. Auch in Punkto Abwechslung lässt die Truppe nichts anbrennen und reichert ihre Songs immer wieder mit unerwarteten Aspekten an. Sogar eine dreckige Ballade hat ihren Weg auf das Album gefunden. A Perfect Murder haben sich nun endlich emanzipiert und es geschafft im recht ausgelutschten Metalcore Genre eine eigene Nische zu finden. (rg)




