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Bloodflowerz - Dark Love Poems

Label: Silverdust Records  •  Genre: Gothic Rock  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  Juli 2006

Ganze drei Jahre hat es gedauert bis dieser Tage der Nachfolger zu ‘7 Benedictions / 7 Maledictions´ in die Läden kam. Drei Jahre in denen sich in der Band um die charismatische Sängerin Kirsten Zahn einiges verändert hat. Am offensichtlichsten schlägt sich das im Lineup nieder, denn da ist neben den Gründungsmitgliedern Kirsten und Tim alles neu besetzt worden. Mit Jan Beckmann (u.a. Ex-Fatered) und Jochen Laser (Ex-Blue Season) wurden erfahrene Musiker aus der Region integriert und kürzlich auch die ersten Shows in der neuen Besetzung gespielt. Die Konstellation scheint ideal, denn ein derart rundes Album hat die Band noch nie abgeliefert. Einen gewissen Anteil daran hatte bestimmt auch der Produzent Alexander Krull, der ja auch schon End Of Green bei ihrem letzten Album produktionstechnisch zur Seite stand. Man erfindet sich zwar nicht komplett neu, wartet aber durchaus mit einigen Überraschungen auf. Eine ist auf jeden Fall die erste Singleauskopplung „Damaged Promises“, zu der auch ein Videoclip gedreht wurde. Der Song zeigt die Band von ihrer poppig(st)en Seite, geht sofort ins Ohr und nistet sich dort auch direkt häuslich ein. Auch neu im Bandkosmos sind die gelungenen Mittelaltertupfer in Form von Schalmei- und Violinen-Einsatz bei zwei Songs, die von Musikerinnen der befreundeten Band Schandmaul beigesteuert wurden. Aber auch das Rocken haben sie sich keineswegs abgewöhnt, „Violent Voices“ z.B. bratzt ganz ordentlich, wobei die Gitarren wohl eindeutig nicht des Produzenten erste Priorität waren. Hier geht es um gefällig, flächige Fundamente für die Stimme der Sängerin, die mit allerlei Samples und Keyboard den direkten Weg ins Ohr suchen – und finden! Denn die Ohrwurmdichte ist beeindruckend, ob nun die bereits genannte Single, das treibende „Healing Hearts“, das in der Strophe fast schleppende, im Refrain dann aber überhymnische „Illusionary Fields“ oder auch der schmissige Arschwackler „The Last Dance“. Krönender Abschluss und für mich gleichzeitig auch emotionaler Höhepunkt ist die düster-getragene Abschlusshymne “Dead Love (A Necrology)“, denn die klingt 100%ig nach real erlebter Gefühlsmisere, „Dark Love Poems“ eben! In der limitierten Erstauflage kommt das Album im edlen, geprägten Pappschuber und zusätzlich mit Videoclip und einem Bonussong. (tj)

Helldriver Magazine Ganze drei Jahre hat es gedauert bis dieser Tage der Nachfolger zu ‘7 Benedictions / 7 Maledictions´ in die Läden kam. Drei Jahre in denen sich in der Band um die charismatische Sängerin Kirsten Zahn einiges verändert hat. Am offensichtlichsten

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: 7 benedictions / 7 maladictions, 2003 (tj)