The Sorrow - Origin Of The Storm
Schon "Blessings From A Blackened Sky", das Debut der Österreicher, stieß auf mehr als positive Resonanz in der Metalcore-Szene und so werden nicht wenige den Ende Februar erschienenen Nachfolger herbeigesehnt haben. Ich habe mich schon beim letzten Debüt und auch jetzt bei "Origin Of The Storm" gefragt, was der ganze Rummel um die Band soll. OK, es ist handwerklich super gemacht, interessantes Riffing, smarte Melodieführung, fetteste, moderne Produktion etc., aber für mich kreischt da permanent der Epigon-Rauchmelder, denn ohne eine Band wie Killswitch Engage oder Genrekollegen wie Unearth oder auch die nationale Größe Caliban, würde es The Sorrow wohl kaum geben. Da fehlt mir über die dreizehn enthaltenen Songs komplett die Identität, auch wenn sie den Pool auf dem neuen Album, gerade bei den Refrains um eine Portion Trivium erweitert haben, das ist Reißbrettmucke ohne Wagnis und Identität aber eben perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten. Andererseits sind sie (auch gerade in dem Genre) nicht die einzigen, die so vorgehen und Erfolg haben. Wer also kein Problem mit der Recycling-Masche der Band hat und einfach nur ein fettes Metalcore-Album mit eingängigen Refrains sucht: Bitteschön! Beim diesjährigen Summer Breeze spielen sowohl Unearth als auch The Sorrow, da kann man dann verfolgen, wer live mehr überzeugt! (tj)




