Exmortem - Nihilistic Contentment
Die Dänen von Exmortem entfesseln auf ihrer neuen Platte ein Death Metal Massaker, das sich gewaschen hat. Mit dem neuen Mann Reno Kiilerich, dem Gerüchten zufolge schnellsten Drummer überhaupt, an der Schießbude bolzt sich der Dreier durch zehn Songs die kaum eine Verschnaufpause bieten. Ihr Death Metal der Florida-Schule erinnert an Bands wie Morbid Angel oder Nile. Produziert wurde das Scheibchen von Tue Madsen, der dem Ganzen einen fetten Sound verliehen hat. Die Songs bieten technisch perfekt umgesetztes Todesblei der brutalsten Sorte, leider wartet die Band nicht gerade mit glorreichen Ideen auf. So wird das nonstop Geballer auf Dauer etwas langweilig. Auch ist die Produktion sicher nicht gerade eine von Madsens Besten, da die Drums viel zu sehr in den Vordergrund gemischt wurden und die Gitarren etwas untergehen. Sicher nicht unbedingt schlecht und wer sich gern extremen Stoff um die Ohren blasen lässt liegt hiermit sicher nicht daneben. Zu einem echten Highlight hat es aber nicht gereicht. Da haben die Labelmates von Decapitated oder Antana mehr zu bieten. (rg)




