The More I See - The Wolves Are Hungry
Da haben wir nun also das Debüt Album der neuen Band um Gizz Butt, der schon in der legendären Punk Band English Dogs sein Unwesen trieb. Später verdingte er sich als Live Gitarrist bei The Prodigy und gründete schließlich das Melodypunk Outfit Janus Stark mit denen er mehr schlecht als recht herumdümpelte. Nach dem Ende von Janus Stark schnappte er sich deren Gitarristen Gavin King und gründete mit ihm The More I See. Die Band hat musikalisch kaum noch etwas mit den früheren Projekten von Gizz Butt zu tun und geht in die Richtung des modernen Metals. Die Band bedient sich dabei an dem reichhaltigen Angebot das es in diesem Bereich gibt. Es sind deutliche Einflüsse von Tool oder Alice In Chains zu hören, gleichzeitig aber auch abgeschwächtes Pantera artiges Stakkato Riffing. Die Melodieführung erinnert hingegen eher an Vertreter des skandinavischen melodic Death Metals. All das wirft die Band in einen Topf und erschafft daraus ein durchaus schlüssiges und originelles Ganzes. Der Gesang von Butt ist meist sehr melodisch und erinnert an traditionelle Rockbands. Generell scheint es so als ob die Band versucht Songs der alten Schule mit modernen Elementen zu schreiben. Wie man selbige der funktionierenden Sorte schreibt weiß die Band genau, hierfür befinden sich einige Beispiele auf der Platte. Leider gibt es auch Songs die etwas unausgegoren klingen und nicht richtig zünden wollen. Das schwächt den insgesamt positiven Eindruck ab. Wer sich nach einer Band sehnt die traditionellen Metal mit modernen Einflüssen verbindet sollte mal ein Ohr riskieren. (rg)




