Miami Golem - Yeah Whatever
Miami Golem aus Berlin, die sich ihren Namen aus einem 80er Jahre B-Horror Movie entliehen haben, machen Rockmusik. Nichts mehr, nichts weniger. Sie tun dies aber auf eine außerordentlich fesselnde und mitreißende Art. Emocore darf das ganze trotzdem genannt werden, da die musikalischen Wurzeln der Band bei Quicksand Fugazi, Grade oder auch Hot Water Music zu suchen sind. Dennoch musizieren die Jungs jederzeit absolut eigenständig. Das erste Album von Miami Golem, die aus ehemaligen Mitgliedern von Treadmill, Solarez und Brett bestehen, beinhaltet zwölf Songs denen derselbe unwiderstehliche Charme innewohnt, wie man ihn sonst nur von den Großen des Genres kennt. Hinter denen brauchen sich Miami Golem keineswegs verstecken, mit Hits wie „Nike Boy“, „Track You Down“ oder das großartige „Airwaves“ belegen sie das eindrucksvoll. Sowohl von musikalischer als auch von lyrischer Seite weiß die Band zu fesseln. Ob nun mit süßen Melodien, krachigen Noiseriffs, geradlinigem rocken oder ruhigen Parts, die Band ist immer Herr des Geschehens und hat den Hörer in seiner Hand. „Yeah Whatever“ beinhaltet keine Durchhänger oder Füller und ist ohne Übertreibung eines der besten Debüts der letzen Zeit aus diesem Sektor. (rg)




