ENIAC - Oh?
Das Artwork lassen wir gleich mal links liegen, sonst wird’s nur furchtbar... Wenden wir unsere Ohren lieber dem Musikalischen zu und lassen uns mit - wie es in der Bandinfo steht – Hard Rocking Art-Punk konfrontieren. Neben einer sehr rockigen Basis, welche den Ausgangspunkt für die 10 Songs bildet, finden Elemente aus verschiedensten Stilrichtungen Verwendung: Die Einflüsse beginnen bei Punk und Ska, erstrecken sich bis in die gute alte Hard-Rock-Ecke und machen auch sonst vor fast gar nichts Halt. Doch nicht nur die Mixtur verschiedener Genres, auch die Strukturen und das Songwriting allgemein lassen sich als sehr experimentierfreudig und stellenweise sogar als ziemlich abgefahren beschreiben. Wie sollte es bei so viel Innovationsdrang aber anders sein, als dass einige Experimente als Fehlschläge abgetan werden müssen; die Mehrzahl der Stücke weiß aber ohne weiters zu überzeugen. Die Jungs aus dem schönen Hamburg wissen wie man rockt! Dazu kommt noch ein engagierter Sänger, der sowohl englisch-, als auch deutschsprachig seinen Mann steht...wenn Grönemeyer Punkrocker wäre, würde er glaub ich so klingen. Fazit: Wer von 08/15-Punk und –Rock die Nase voll hat, sollte hier mal reinhören. (cj)




