A Case Of Grenada - The Evidence
A Case Of Grenada stammen aus dem Umland von Siegen. Die deutschen waren früher unter dem Namen Towdown unterwegs und haben erst Anfang diesen Jahres beschlossen sich einen neuen Namen zu geben. In diesen wenigen Monaten seit der Umbenennung entstand das Debüt Album „The Evidence“. A Case Of Grenada stellen sich dabei stilistisch in die gleiche Ecke wie JR. Ewig, Lack oder Songs Of Zarathustra. Spastischer Post-Refused Hardcore also. Die Band macht ihre Sache dabei wirklich gut, wenn auch nicht spektakulär. Auf der Platte gibt es einige wirre Breaks, verschachtelte Gitarrenläufe und Strukturen. Dazu bellt ein Sänger wie ein junger Dennis Lyxzén. In den turbulenten Songs tauchen immer wieder sehr coole Arrangements und Riffs auf. Besonders in den ruhigeren Momenten und den darauf folgenden Ausbrüchen liegt die Stärke der Band. Die Produktion ist ebenso wie auch das Artwork gelungen. Eine neue Antwort auf die Frage wie sich Punk in der Zukunft anhören wird, liefert uns der Vierer nicht, er unterstreich aber in gelungener Weise die Hypothesen anderer. Wer auf diesen Chaotischen Sound steht, sollte die Band unbedingt abchecken. (rg)




