Parties Break Hearts - One Night Out & The Morning After
Parties Break Hearts aus der Schweiz konnten mit ihrem Debüt „Life Is Too Short To Dance With Ugly People“ Ende 2008 bereits einige Punkte in der Redaktion sammeln. Nachdem man lange nichts mehr von der Band gehört hat, erscheint nun ihr zweites Album. Musikalisch ist sich die Band treu geblieben. Geboten wird Emocore, bzw. Post-Hardcore, der gekonnt die Brücke von eingängigen Melodien zu kantiger Härte schlägt. Vergleiche mit Tribute To Nothing treffen, vor allem wegen des rauen Sounds, nach wie vor. Die Band ist zweifellos im Punk zuhause, trotzdem verfügen viele Riffs über eine recht metallische Wucht. Man gibt sich vielseitig, kann sowohl straight rocken, sich aber auch mal verträumt treiben lassen. Frontmann Martin verfügt über ein raues, aber charmantes Organ, das er überraschend vielseitig einsetzen kann. Hier und da würde man sich in den Songs einen höheren Hitfaktor wünschen. Da konnte das Debüt deutlich mehr überzeugen. Auch wirken einige Riffs doch reichlich abgehangen. Das Album startet recht stark, lässt dann aber mit relativ beliebigen Tracks auch stark nach. So kann die Band die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Ein solides Album liefert man aber allemal ab. (rg)




