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Mark Lanegan Band - Blues Funeral

Label: 4AD  •  VÖ-Datum: 03.02.2012 •  Genre: Dark Wave Blues Rock  •  Wertung:7 / 7

User-Wertung: keine  •  Februar 2012

Acht Jahre sind seit „Bubblegum“ ins Land gezogen, man sollte deswegen aber nicht davon ausgehen, dass der ehemalige Fronter der in Grunge-Insiderkreisen hochgehandelten Screaming Trees sonderlich viel auf der faulen Haut gelegen hat. Ganz im Gegenteil. Der Mann mit der herrlich kratzigen Grabesstimme war sogar schon fast hyperaktiv; drei Alben mit Isobel Campbell, mit Greg Dulli (Afghan Wigs) die Gutter Twins ins Leben gerufen usw. Richtig populär wurde er vor allem durch seine Zeit bei den Queens Of The Stone Age und genau nach denen und ihrem Überwerk „Songs For The Deaf“ klingt auch der Opener „The Gravedigger’s Song“. Treibender Stonersound eben; über die gesamte Albumdistanz bleibt der aber deutlich in der Minderheit, allenfalls bei „Riot In My House“ klingt er nochmal an, aber textlich wird die Marschrichtung bereits beim Opener klar umrissen: „tout est noir mon amour, tout est blanc, je t’aime mon amour, comme j’aime la nuit“. Die meisten Songs fließen auf Keyboard-Teppichen, auf denen sich Lanegans Organ perfekt entfaltet. Der Discostampfer „Ode To Sad Disco“ überrascht beim ersten Kontakt, reiht sich nach mehreren Durchläufen aber mehr und mehr ein. Im März ist der Crooner mit dem neuen Album und wohl auch ein paar Fläschchen Rotwein im Gepäck in Europa unterwegs. (tj)

2012-03-04 Helldriver Magazine Acht Jahre sind seit „Bubblegum“ ins Land gezogen, man sollte deswegen aber nicht davon ausgehen, dass der ehemalige Fronter der in Grunge-Insiderkreisen hochgehandelten Screaming Trees sonderlich viel auf der faulen Haut gelegen hat. Ganz im Gegenteil. Der Mann mit der

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