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Shear - Breaking The Stillness

Label: Lifeforce Records  •  VÖ-Datum: 23.03.2012 •  Genre: Melodic Death-Metal  •  Wertung:5,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Februar 2012

Am Anfang waren Children Of Bodom, die mit ihrem Synthy-Prog-Melodic-Death-Metal aus dem hohen Norden die Welt eroberten. Schnell fanden sich Gleichgesinnte wie beispielsweise Norther, die auf diesen Zug aufsprangen. Als Imperanon der bis dato harten und aggressiven nordischen Gangart etwas das Tempo nahmen und mehr Melodie und Harmonie einpflanzten, geriet die Evolution in Wallung. Nun tritt mit Shear eine neue Entdeckung am finnischen Metal-Himmel in Erscheinung. Im Vergleich zu den Urvätern sind die absolute technische Perfektion des Handwerks, die nordische Kälte, der Hang zum leicht überladenen Synthysound und zumindest in Teilen das höllische Tempo geblieben. Was Shear definitiv und sehr deutlich von den Genrekollegen unterscheidet, sind die Female Vocals der Ausnahmesängerin und Frontfrau Alexa Leroux, bei der im Vergleich zu den meisten Frontfrauen das Gesamtpacket aus Stimme und äußerer Erscheinung absolut stimmig ist, was nicht immer der Fall ist (aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten). Stimmlich klingt Alexa Leroux sehr eigenständig. Weder opernhaft wie Tarja (ex-Nightwish) noch so poppig wie Anette Olzon (Nightwish) kommt Alexa Leroux selbstbewußt, kraftvoll und vor allem rockig beim geneigten Hörer an, ohne dabei eintönig zu wirken. Denn neben der Rockröhre wird hier auch von Zeit zu Zeit ein filigranes Stimmchen ausgepackt, das sich sehr gut in die teilweise balladesken Stücke auf „Breaking The Stillness“ einfügt. Musikalisch ist das Debütalbum der Finnen sehr bombastisch, abwechslungsreich und ausgewogen. Sowohl für Verfechter hoch technischer Mucke als auch für Pop-Rock Freunde und Zeitgenossen, die einfach guten Metal hören wollen, ist diese Platte uneingeschränkt zu empfehlen. Unbedingt testen!! (jb)

2012-03-24 Helldriver Magazine Am Anfang waren Children Of Bodom, die mit ihrem Synthy-Prog-Melodic-Death-Metal aus dem hohen Norden die Welt eroberten. Schnell fanden sich Gleichgesinnte wie beispielsweise Norther, die auf diesen Zug aufsprangen. Als Imperanon der bis dato harten und aggressiven nordischen Gangart etwas

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