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Exxasens - Eleven Miles

Label: Aloud Music  •  VÖ-Datum: 21.02.2012 •  Genre: Post Rock / Intrumental Rock  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: keine  •  Februar 2012

Unter dem Namen Exxasens macht der spanische Gitarrist Jordi Ruiz bereits seit 2007 Musik. Anfangs als Solounternehmung unterwegs, hat er sich über die Jahre einige Mitstreiter gesucht, die aber allesamt nicht zu identifizieren sind. Der Deckmantel der Anonymität scheint ja ein neuer Trend unter dem Musikervolk zu sein, dem die aus Barcelona stammende Combo in Form von wegretuschierten Köpfen und ähnlichem Schnickschnack ausgiebig huldigt. Ihr drittes Album „Eleven Miles“ wurde im September 2011 bereits in Spanien veröffentlicht und wird nun von Aloud Music europaweit vermarktet. Laut Infozettel ist das große Markenzeichen der Band, dass sie keinem festgelegten Stil folgen. Na ja, zumindest die vorliegenden neun Songs des aktuellen Albums lassen sich ohne großartig anzuecken im Post-Rock-Regal einsortieren, wobei aber auch festzuhalten ist, dass ein Großteil der Kompositionen sehr eingängig und durchaus poppig daherkommt. Auch wenn einige sphärische Komponenten in der Musik von Exxasens auszumachen sind, so orientiert man sich doch hauptsächlich am Mainstream Rock. So zum Beispiel werden Freunde von U2 hier und da einen Aha-Moment erleben, denn dass sich Herr Ruiz und seine Kollegen gerne von den irischen Rockern inspirieren lassen, ist ziemlich offensichtlich. Vielleicht ein bisschen zu offensichtlich, aber das wollen wir hier nicht näher erörtern. Jedenfalls sind die Jungs von der iberischen Halbinsel um eine gewisse Vielschichtigkeit bemüht, die sich in Form einiger Experimente mit dem Gitarren- und Keyboardsound bemerkbar macht. Allerdings kommt die angestrebte Abwechslung nicht so zur Geltung, wie das wahrscheinlich beabsichtigt war. Auch erreichen die, in die gleichförmigen Akkordfolgen eingestreuten Melodien nur selten die Größe und Erhabenheit, die nötig ist, um dem gewählten Popansatz Rechnung zu tragen. Mit anderen Worten: Zu selten fühlt man sich vom Gehörten ergriffen und zu oft driftet man mit seinen Gedanken von der Musik ab. Auch wenn Exxasens mit ihrem Pop-Post-Rock eine Art Nische entdeckt haben, so reicht das Material auf „Eleven Miles“ dennoch nicht aus, um ein neues Genre zu etablieren. Vielleicht gelingt dies den Spaniern irgendwann in der Zukunft, wenn sie noch etwas an ihrem Profil feilen, aber vorläufig müssen sie noch kämpfen, um nicht in der Mittelmäßigkeit unterzugehen. (cj)

2012-03-04 Helldriver Magazine Unter dem Namen Exxasens macht der spanische Gitarrist Jordi Ruiz bereits seit 2007 Musik. Anfangs als Solounternehmung unterwegs, hat er sich über die Jahre einige Mitstreiter gesucht, die aber allesamt nicht zu identifizieren sind. Der Deckmantel der Anonymität scheint ja

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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