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You Me At Six - Sinners Never Sleep

Label: EMI  •  VÖ-Datum: 27.01.2012 •  Genre: Rock  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: keine  •  Februar 2012

Yo Me At Six aus England feiern seit ihrem ersten Album „Take Off Your Colors“ vor allem in ihrer Heimat sehr solide Erfolge. Hierzulande ist die Band bisher eher eine Randerscheinung geblieben. Ihr Pop-Rock ist zwar qualitativ nicht von schlechten Eltern, eine musikalische Revolution entfachen sie aber nicht. Auch das neue Album geht sehr auf Nummer sicher. Der Opener und erste Single „Loverboy“ erinnert mit seinem quirligen Riff latent an Biffy Clyro, radiert dann aber deren ungehobelte Ecken und Kanten weg und versieht das Ganze mit einem eingängigen Refrain. Das folgende „Jaws On The Floor“ ist etwas flotter und hat mit seinem Pop-Punk Charme ebenfalls große Hit-Qualitäten. In „Bite My Tounge“ fischt man anschließend nach Szene Credibilty mit dem härteren Gastauftritt von Bring Me The Horizon Frontmann Oli Sykes. So setzt sich die Platte weiter fort. Gefällige Songs mit reichlich Chartpotential, mal etwas aufmüpfiger, mal sehr ruhig. Immer auf die Zielgruppe der unter 25-jährigen abzielend. Schlecht ist das beileibe nicht. Die Tracks verfügen über eingängige Melodien, schöne Hooks, viel Gefühl, reichlich Pathos und alles was dazu gehört. Nur eines wird man nicht; überrascht. Im Gegenteil, man hat immer wieder den Eindruck, den Song schon zu kennen. Selbst der zweite Gastauftritt, diesmal darf Parkway Drive Frontmann Winston McCall brüllen, ist keine Überraschung mehr. Die Engländer haben  zweifellos ihre Hausaufgaben in Sachen Songwriting gemacht, in den Nebenfächern Originalität und Identität haben sie aber offensichtlich geschlafen. So bleibt unter'm Strich ein handwerklich gut gemachtes aber eben auch ziemlich belangloses und charmefreies Album übrig. (rg)

2012-02-02 Helldriver Magazine Yo Me At Six aus England feiern seit ihrem ersten Album „Take Off Your Colors“ vor allem in ihrer Heimat sehr solide Erfolge. Hierzulande ist die Band bisher eher eine Randerscheinung geblieben. Ihr Pop-Rock ist zwar qualitativ nicht von schlechten

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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