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Mosfet - Deathlike Thrash´n Roll

Label: Refused Records  •  VÖ-Datum: 13.01.2012 •  Genre: Thrash´n Roll  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: 6 (1)  •  Januar 2012

Mosfet aus Österreich haben als Coverband angefangen, sich dann aber doch an eigene Kompositionen gewagt. Nach einer EP und einem Album liegt nun das zweite Album der Band vor. Das Intro bereitet das Album mit einem simplen aber effektiven Groove vor, der eigentliche Opener „Thrash Assasination“ legt dann sehr energiegeladen los. Erinnerungen an Bands wie Legion Of The Damned oder The Crown werden sofort wach. Mosfet spielen, wie der Albumtitel schon erahnen lässt, eine recht derbe Mischung aus Death-Metal, Thrash und Rock´n Roll. Derbe Schrammelriffs, flottes Drumming und fies gurgelnde Vocals. Gewürzt wird das Ganze noch mit überspitzten und klischeetriefenden Lyrics, die manchmal zum Schmunzeln anregen aber leider nicht immer ihre, hoffentlich zugrunde liegende, Ironie transportieren können. Musikalisch erfinden Mosfet nichts neu, sie reiten hauptsächlich auf traditionellen Thrash Riffs herum, die zwar nicht von schlechten Eltern sind, aber eben auch schon etwas abgehangen sind. Mosfet schaffen es bei weitem nicht so gut wie Toxic Holocaust oder Warbringer, dem Thrash neue Frische einzuhauchen. Dennoch verfügen auch Mosfet über viel Energie und Spielfreude. Vor allem die Songs in der ersten Hälfte glänzen mit hoher Durchschlagskraft und Eingängigkeit. Gegen Ende geht der Platte leider etwas die Puste aus. Die düster gurgelnde Stimme von Frontmann Phillipp Essl passt aber sehr gut zum Sound. Insgesamt ist das zweite Album von Mosfet eine passable Platte. Wer auf derben Thrash steht und dessen Klischees witzig findet, sollte nicht enttäuscht sein. Mit anderen Bands der neuen Old-School Thrash Welle können Mosfet aber nicht ganz gleich ziehen. (rg)

2012-01-13 Helldriver Magazine Mosfet aus Österreich haben als Coverband angefangen, sich dann aber doch an eigene Kompositionen gewagt. Nach einer EP und einem Album liegt nun das zweite Album der Band vor. Das Intro bereitet das Album mit einem simplen aber effektiven

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