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Century - The Red Giant

Label: Prosthetic Records  •  VÖ-Datum: 09.01.2012 •  Genre: Metalcore  •  Wertung:5 / 7

User-Wertung: keine  •  Januar 2012

Das zweite Album von Century aus Pennsylvania scheint man aufgrund des brachialen Openers „Lobotomy“ sofort durchschaut zu haben. Brachialer Metalcore, der ähnlich ruppig vorgeht wie die Behandlung, nach der der Opener benannt ist. Ein äußerst angepisster Shouter, derbe Riffs und reichlich dicke Hose. Lediglich das in der Halbzeit auftauchende bodenständige Rock Riff will nicht so recht ins Bild passen. Auch Track Nummer zwei gibt weitere Hinweise darauf, dass man Century wohl doch nicht vorschnell in eine Schublade stecken darf. Je länger die Platte läuft, desto klarer wird, dass die Truppe, in der sich übrigens ex-Mitglieder von Armsbendback und This Or The Apocalypse tummeln, deutlich mehr auf dem Kasten hat als eindimensionale Wut. Es werden Einflüsse von Bands wie Every Time I Die, Rage Against The Machine, Refused oder Norma Jean offenbart. Ehe sich der Hörer versieht, steckt er mitten in atmosphärischen Instrumentalparts oder lauscht eingängigem Klargesang, wo gerade eben noch bösartig gebrüllt wurde. Der Song „Dry Bride“ lässt kurz Faith No More aufblitzen, „Painting Leprosy“ ist ein Cover von Folk Sänger Adam Taylor und „In Hell“ beinhaltet stimmungsvolles Keyboard. Trotz der Vielseitigkeit und der Schubladenverweigerung klingen Century sehr geradlinig, keineswegs zerfahren sondern immer fokussiert. Die Songs sind trotz unterschiedlicher Einflüsse immer auf den Punkt gespielt. So entsteht ein kompaktes und doch abwechslungsreiches Album. Insgesamt kann man sich von der Band sicher noch ein höheres Hitpotential wünschen. Ansonsten ist aber alles im grünen Bereich. Wer auf Bands wie Norma Jean oder Every Time I Die steht und sich manchmal wünscht, diese klängen etwas direkter, liegt hier genau richtig. (rg)

2012-01-13 Helldriver Magazine Das zweite Album von Century aus Pennsylvania scheint man aufgrund des brachialen Openers „Lobotomy“ sofort durchschaut zu haben. Brachialer Metalcore, der ähnlich ruppig vorgeht wie die Behandlung, nach der der Opener benannt ist. Ein äußerst angepisster Shouter, derbe Riffs und

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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