Conmoto - Cut Cut Cut
Gute Nachrichten für all jene, die vor über drei Jahren viel Freude an den Limburgern Bubonix und ihrem Album „Capsaicin“ hatten: da sind sie wieder! Steht halt nur ein anderer Name auf dem Cover, bis auf den Schlagzeuger ist da aber die gleiche Mannschaft am Werkeln. Im Kern ist das also erfreulicherweise die gleiche kreative und respektlose Truppe, sie sind 2011 vielleicht nur noch breiter aufgestellt. Gitarristin Sarah De Castro ist in der neu betitelten Formation nun auch für den Leadgesang zuständig. Der Name Conmoto steht in der klassischen Musik für die Ansage, dass man das so betitelte Stück beschwingter spielen soll; und das passt auch irgendwie. Oberstes Gebot scheint mir der Groove zu sein, egal ob nun bei Screamo-Parts, Alternative-Nummern oder gar poppigen Einschüben. Einiges erreicht Ohrwurm-Qualität und frisst sich tief ins Hirn, anderes fordert aber auch. Nach den ersten Durchläufen stellt man sich nur die Frage, warum da jetzt ein neuer Bandname her musste, denn das Material wäre durchweg auch unter dem Label Bubonix völlig stimmig gewesen. (tj)




