Buried In Black - Black Death
Vom Start weg, machen die Hanseaten da schon mal einiges richtig, denn Bandname, Artwork und Mucke gehen schonmal optimal zusammen. Man mag gar nicht glauben, dass es sich bei "Black Death" tatsächlich um das Debüt des Fünfers handelt, so versiert und auch irgendwie vertraut kommt das alles daher. Nach der Demo gab's direkt einen Vertrag mit AFM. Hier trifft das Beste aus der Old und der New School des Death Metals aufeinander, so fühlt man sich immer wieder an Bands wie Obituary, Entombed oder auch Bolt Thrower erinnert und auch in Thrash- aber auch in Black Metal-Regionen wird gerne mal vorgedrungen (siehe "One Ate Seven") und in Sachen "Gesang" wird ähnlich variabel gearbeitet, von derben Growls bis Gekreische hat Ron Brunke alles im Angebot. Abgerundet wird diese 40minütige Abrissbirne durch den optimalen Sound, der eben nicht modern-glattgebügelt daherkommt, sondern laut der Band selbst bewusst roh gehalten wurde. Als Anspieltipps sollen hier mal "Act Of Caprice" und "Violand" (hatte ich Bolt Thrower erwähnt?) herhalten. Man mag gar nicht glauben, dass sich im LineUp auch Ex-Mucker von Mad Doggin verbergen. Feines Debüt, beim Nachfolger bitte ein paar Highlights mehr, da ist noch Luft nach oben in Sachen Bewertung! (tj)




