The Southern Oracle - Hellwakeing
The Southern Oracle aus Ungarn hießen früher Slaughter At The Engagement Party und veröffentlichen mit “Hellwakening� ihr Debüt. Aus Ungarn kommen zwar nicht besonders viele Bands der härteren Gangart, wenn dann aber meist qualitativ hochwertige. Man denke an Truppen wie Newborn, Bridge To Solance oder The Iduro. Angesichts der Durchschlagskraft ihres Debüts ist klar, dass auch The Southern Oracle diese Tradition fortsetzen. Stilistisch sitzt die Band irgendwo zwischen Metalcore, Deathcore und Grind. Auf technisch hohem Niveau haut die Band einen brutalen Kracher nach dem anderen raus. Messerscharfe Killer-Riffs, Blastbeats und Flitzgeitarren auf der einen Seite, aber auch Einflüsse aus traditionellem Metal, bodenständige Rock Riffs und eine deutliche Portion Punk auf der anderen Seite fügen sich zu einem explosiven Sound zusammen. Trotz des hohen Aggressionslevels hat die Band immer wieder Platz für kleine Melodien. Das Album ist insgesamt recht abwechslungsreich: immer wieder kommen interessante Kleinigkeiten in den Songs vor, seien es coole Samples oder unerwartete Breaks. Am Mikro wird wahlweise heiser gekreischt oder derb gegrunzt. Alles sehr souverän und mit genügend Nachdruck. Die Band klingt jederzeit frisch und geht mit hörbarer Spielfreude an die Sache ran. Die Songs wirken spontan aber dennoch kompakt. Als Gäste treten Zoltan Jakab (Newbon/Bridge To Solace) und Mike Schleimbaum (Darkest Hour) auf. So wird „Hellwakeing“ zu einem rundum gelungenen Debüt einer Band, die man unbedingt im Auge behalten sollte. Zusätzlich zu den zehn Songs vom Album sind auf der CD übrigens noch die Tracks des ersten Demos und der Debüt-EP zu finden. (rg)




