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Bitter Verses - Make Or Break

Label: Swell Creek  •  VÖ-Datum: 14.10.2011 •  Genre: Hardcore  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: 5.875 (4)  •  Oktober 2011

Bitter Verses – die deutsche Antwort auf Walls Of Jericho? Diese Frage kann nur mit einem klaren Jein beantwortet werden. Die Hardcore Combo um den weiblichen Schreihals Caro betont, dass man nicht ausgezogen sei, Klischees zu bedienen und ausgelatschte Pfade zu beschreiten, aber nachdem die erste Langrille der aus Senftenberg stammenden Band einige Runden gedreht hat, sind es hauptsächlich altbekannte Stereotypen, die im Gedächtnis hängen bleiben. Oldschool-Sound steht auf dem Plan, angereichert mit Einflüssen aus Metal und Metalcore, sowie einem klaren Standpunkt gegen Faschismus und Ausbeutung. Klingt bekannt? Ist es auch. Wirklich Neues und Innovatives bekommt man auf „Make Or Break“ nicht geboten, weder musikalisch noch textlich. Aber ganz so trist, wie das jetzt klingen mag, sieht die Welt dann doch nicht aus. Der Fünfer ist hörbar um Abwechslung und auch um eine gewisse Vielschichtigkeit bemüht ist. Einige der verarbeiteten Ideen sind tatsächlich erstklassig, wobei sich diverse Uptempo-Passagen und vor allem die Breakdowns positiv hervortun können. Letztere fördern sogar das eine oder andere Stampfriff zutage, welches man so noch nicht gehört hat. Häufige Tempo- und Rhythmuswechsel sollen zudem den Energielevel hoch halten, was stellenweise auch sehr gut gelingt, wodurch sich Stücke wie der Opener „Minutes Of Fame“, das superkurze „Weltretter“ und allen voran der Monstersong „Light Up My Way“ als echte Kracher beweisen können. Im Gegensatz dazu beinhalten die meisten anderen Nummern derbste Stolpersteine, bei denen auch das durchtrainierteste Circle Pit aufs Maul fallen muss. Zusammengefasst bekommt man auf „Make Or Break“ solide Oldschool-Kost serviert, die einige sehr positive Highlights, aber auch etliche Untiefen aufweist, die man besser umschifft hätte. Bei der Betrachtung des vorhandenen Materials wären Bitter Verses mit einer EP, die der Hörerschaft zehn Minuten lang den Arsch versohlt, sicher besser aufgestellt gewesen, als mit einem knapp 22-minütigen Album, welches zumindest stellenweise ziemlich halbgar klingt. (cj)

2011-10-25 Helldriver Magazine Bitter Verses – die deutsche Antwort auf Walls Of Jericho? Diese Frage kann nur mit einem klaren Jein beantwortet werden. Die Hardcore Combo um den weiblichen Schreihals Caro betont, dass man nicht ausgezogen sei, Klischees zu bedienen und ausgelatschte Pfade

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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