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Fatboy - Overdrive

Label: Razzia Records  •  VÖ-Datum: 27.05.2011 •  Genre: Country/Rockabilly  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Mai 2011

Fatboy aus Schweden sind in ihrer Heimat längt ein abgefeierter Act. Ihr letztes Album „In My Bones“ brachte der Band immerhin eine Grammy-Nominierung in Schweden ein. Auch hierzulande konnte sich die Band durch eine Tour bereits einen Namen erspielen. Jetzt liegt das dritte Werk der Band vor. Trotz ihrer Heimat im hohen Norden klingen Fatboy sehr amerikanisch. Sie vermischen 60s Rock mit Country Einflüssen. Ein Kontrabass gehört selbstverständlich zur Standard Instrumentierung einer solchen Band und das satte Wummern dominiert natürlich den Sound der Truppe. Die Band lässt es insgesamt eher ruhig angehen, dafür aber mit einer umso größeren Portion Coolness. Die Band ist nicht nur mit reichlich Pomade im Haar ausgestattet, sondern hat auch ein ausgezeichnetes Händchen für große und kleine Melodien. Songs wie der Opener „Bad News From Pretty Red Lips“ haben den Hörer im Handumdrehen um den Finger gewickelt. Großen Anteil hat daran sicherlich auch der eindringliche und packende Gesang von Frontmann Thomas Pareigis. Man fühlt sich oft an Soundtracks von Tarantino Filmen erinnert. Im hinteren Verlauf der Platte nimmt die Qualität der Songs zwar nicht ab, aber es dominieren doch die eher ruhigen Tracks – so dass es kaum noch Gelegenheiten gibt das Tanzbein zu schwingen. Hier hätte sicherlich die eine oder andere fetzigere Nummer gut getan. Auch übertritt die Band hier und da dann doch die dünne Grenze zwischen Coolness und Schmalzigkeit. Insgesamt ist „Overdrive“ aber ein durchaus gelungenes Album zwischen Country und Rockabilly. Wer sich eine Mischung aus Elvis, Johnny Cash und dem Pulp Fiction OST vorstellen kann, liegt hier genau richtig. (rg)

2011-06-03 Helldriver Magazine Fatboy aus Schweden sind in ihrer Heimat längt ein abgefeierter Act. Ihr letztes Album „In My Bones“ brachte der Band immerhin eine Grammy-Nominierung in Schweden ein. Auch hierzulande konnte sich die Band durch eine Tour bereits einen Namen erspielen. Jetzt

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