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Gallhammer - The End

Label: Peaceville  •  VÖ-Datum: 13.05.2011 •  Genre: Nippon-Black-Metal  •  Wertung:3 / 7

User-Wertung: keine  •  Mai 2011

Gallhammer sind in zweierlei Hinsicht Exoten in der Black Metal Szene. Zum einen stammen sie aus Japan, zum anderen ist es eine reine Frauenband. Gegründet wurde die Band bereits 2002 und entwickelte sich von einem Underground Act zu einer international beachteten Truppe, nicht zuletzt durch den Vertragsabschluss mit Peaceville Records 2006. „The End“ ist nun schon das dritte Album der, inzwischen zum Duo geschrumpften, Band. Das Album beginnt mit dem Titeltrack, einem düsteren Doom Track mit schleppendem Beat, bedrohlich wabernden Basslinien und fiesem Gegrunze. Weiter geht es mit „Rubbish CG202“, einem astreinen Black-Metal Track voller Raserei und giftigen Vocals. Danach ist „Abberration“ schon schwieriger zu fassen. Hier wird Black-Metal mit Doom und seltsam derbem Girl-Power Punk vermengt. „Sober“ ist dann ein eher gemäßigter Rock Song mit bizarr melodischem Kindergesang. „Entropy G35“ ist klar im Crust-Punk verwurzelt, „Wander“ zeigt auf zwölf Minuten dann noch einmal die Doom Neigung der Damen. Zum Schluss wird es in der Krachorgie „108=7/T-NA“ nochmal richtig wirr. Gallhammer klingen jederzeit extrem abgefuckt, strange und wirr. Dazu ist das ganze Album in einem Sound gehalten, der wohl besonders cool sein soll, in Wahrheit hätten selbst in den 80ern Hinterhofbands ein schlechtes Gewissen gehabt, so was abzuliefern. Es knarzt, scheppert, pfeift und rumpelt in einem Maße, dass es schon eine echte Belastungsprobe für die verwöhnten Ohren ist. Selbst Darkthrone klingen dagegen sauber produziert. Den Songs selbst kann ich auch nur sehr schwer etwas abgewinnen. Oft klingen sie ziellos, wirr und sind trotzdem mit simpelsten Mitteln zusammengeschustert. Die Songs fangen so schnell an zu langweilen. Selbst in den Doom Passagen, wo die Band durchaus für Atmosphäre sorgt, fehlt auf Dauer einfach das Salz in der Suppe. Trotzdem muss man der Band zu Gute halten, dass sie einen eigenen und auch durchaus originellen Weg gehen. Ob man das gut oder schlecht findet, muss im Endeffekt jeder selbst entscheiden. Mein Ding ist es definitiv nicht. (rg)

2011-05-30 Helldriver Magazine Gallhammer sind in zweierlei Hinsicht Exoten in der Black Metal Szene. Zum einen stammen sie aus Japan, zum anderen ist es eine reine Frauenband. Gegründet wurde die Band bereits 2002 und entwickelte sich von einem Underground Act zu einer international

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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