The Band Apart - Creepy Stories For Party Night Glories
Dass sich The Band Apart nicht allzu ernst nehmen, lässt sich schon nach dem ersten Blick auf das Cover Artwork von „Creepy Stories For Night Glories“ vermuten, welches eher an Glam Rock der 80er als an Deathcore erinnert. Auch der Name ihrer nunmehr zweiten Scheibe und Songs mit den Titeln „C’mon Baby Let’s Go Party“, „Paracachurdeleck“ und „Miss Bitch“ lassen vermuten, dass die fünf Madrilenen Humor haben. Nachdem sie mit ihrem 2007 veröffentlichtem Album „Death Can Dance“ durchweg positive Kritik ernteten, legen sie nun mit der Unterstützung von Noizgate Records ihr neues Baby nach. Ihr Motto „Play fast, party hard“ soll ein weiteres Mal überzeugen und gekrönt werden. The Band Apart feuern dem Hörer auf „Creepy Stories For Night Glories“ dann auch gleich ordentlich was um die Ohren. In Höchstgeschwindigkeit werden Blastbeats, messerscharfe Riffs und tiefe Growls ohne Unterbrechung verarbeitet. Mit gelegentlichen Breaks und feinen Melodien wird die Luft raus genommen und ein kleines bisschen Abwechslung ins Spiel gebracht. Allerdings nur um danach noch einmal einen drauf zu setzten und ohne Kompromisse weiter zu knüppeln. In manchen Situation wirkt die Soundwalze leider etwas zu chaotisch, so dass so mancher Hörer vielleicht etwas überfordert sein wird, doch die Jungs halten sich ansonsten an die gewohnten Standards dieses Genres ohne großartig viele neuerfundene Momente einzubringen. Auch extremes technisches Gefrickel sucht man vergebens. Spaß macht das Ganze trotzdem. The Band Apart gelingt mit „Creepy Stories For Night Glories“ eine anständig räudige Deathcore Scheibe, die zwar nicht mit großen Neuerungen besticht, aber von der Qualität der Band durchaus überzeugen kann.(jh)




