Vomitory - Opus Mortis VIII
Vomitory gehören zu einer der dienstältesten Death-Metal Bands Schwedens. Trotzdem haben sie es kaum über den Status des heißen Insider Tipps hinaus geschafft. Ihr letztes Album „Carnage Euphoria“ war 2009 eine der stärksten Death-Metal Scheiben des Jahres. Jetzt legt das Quartett mit „Opus Mortis VIII“ die nächste Breitseite nach. Die Band macht wie gewohnt keine Gefangenen und tritt direkt ihr äußerst brutales wie auch direktes Death-Metal Gewitter los. Rasante Schlagzeugarbeit, massive tiefer gelegte Killerriffs und die tiefen Growls von Frontmann Erik Rundqvist bestimmen das Bild. Trotzdem, und das ohne auch nur einen Hauch an Intensität und Durchschlagskraft zu verlieren, ist das neue Album deutlich vielschichtiger und dynamischer ausgefallen als alles was die Band bisher gemacht hat. Man nimmt gerne mal den Fuß vom Gas, flirtet mit derben Grooves und lässt sogar immer wieder einen Hauch von Melodie zu. Das bereichert den Stil der Band ungemein und lässt die neuen Songs sehr viel mehrdimensionaler klingen. Trotzdem werden hier keinesfalls Fans verprellt, die nach einer gewohnten Vomitory Abreibung lechzen. Die Platte ist kompakt, ultrabrutal und über alle Zweifel erhaben. „Opus Mortis VIII“ ist großes Death-Metal Kino wie man es selten zu hören bekommt. Top. (rg)




