Scale The Summit - The Collective
Instrumental Bands haben spätestens seit den Erfolgen von Pelican Hochkonjunktur. Scale The Summit aus Texas haben mit ihrem letzten Album “Carving Deserts Canyons†bereits bewiesen, dass sie Meister an ihren Instrumenten sind. Das Album war solide Kost, man vermisste aber dennoch genau das, was man bei Instrumentalplatten eigentlich nicht vermissen darf: den Gesang. Jetzt schickt sich die Truppe auf ihrem insgesamt dritten Album „The Collective“ an, zu beweisen, dass sie es auch besser können. Um es vorweg zu nehmen, es gelingt ihnen deutlich besser. Die Band versteht sich darauf, durch spannende Gitarrenarbeit diese Lücke zu schließen. Scale The Summit zaubern einige begnadete Melodien aus dem Hut und auch die Rhythmusabteilung versteht sich mit forderndem Drumming und verspielter Bassarbeit darauf, Akzente zu setzen. Die Band arbeitet auf smarte Weise mit Laut/Leise Dynamiken. So entsteht ein Album, das einerseits durch sehr viel filigrane Instrumental Arbeit besticht, man aber andererseits nicht Musik studiert haben muss um mit der Musik etwas anfangen zu können. Trotzdem konnten Scale The Summit ihr Manko nicht ganz ausräumen, dass man sich hier und da tatsächlich Gesang wünschen würde um den Songs noch mehr Tiefe zu verleihen. Somit sind Scale The Summit zwar noch nicht ganz in die Meisterliga um Pelican aufgestiegen, ein starkes Album für Instrumentalfreunde ist „The Collective“ aber allemal. (rg)




