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Bled Dry - This World Is Hell

Label: Terrasound Records  •  VÖ-Datum: 03.12.2010 •  Genre: Death Metal  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: 7 (2)  •  Januar 2011

Von unseren lieben Nachbarn aus Österreich, genauer gesagt aus der Wiener Neustadt, zieht ein wahnwitziges Death Metal Gewitter über die Grenze, das mit Chaos und Zerstörung über uns zusammen bricht. Bled Dry nennen sich die dafür Verantwortlichen, die uns mit ihrem Debüt „This World Is Hell“ das Leben im wahrsten Sinne des Wortes zur Hölle machen wollen. Dieses Vorhaben gelingt der Zwei-Mann Kapelle mit erstaunlicher Brutalität und genial technischer Spielfreude. Ihre Mischung aus klassischem Death Metal mit Thrash Elementen über Grindcore bis hin zum Deathcore und melodischen Metal funktioniert wunderbar. Hier wird die Schießbude malträtiert, die Axt zu technischen Höchstleistungen geschwungen und gegrowlt, geschrien, gekeift und Pig gesquealt, das es eine wahre Freude ist, sich die Lauscher damit durchblasen zu lassen. Schon mit dem Opener „This World Is Hell“ feuern sie eine fette Granate los, die unmissverständlich aufzeigt wie brutal und vielseitig diese Scheibe wird. „Icon Of The Ill-Fated“ und „A Failure In The System“ führen diesen brachialen Start fort, wobei sie bei diesen vermehrt Core Einflüsse, wie Pig Squeals und dicke Breakdowns, einbringen. Mit „Doom“ geht es etwas langsamer, aber nicht weniger hart weiter. Außerdem wird der Song durch ein feines Solo geteilt. In „Catatonic Gridlock“ wird wieder ordentlich los gehackschnetzelt. Bei diesem Song wird im Mittelteil auf die klassische Death Thrash Linie gesetzt. „Eternal, Perpetual, Immortal“ ist ein sehr gelungenes Instrumental. Etwas Black-Metal-lastig keift und growlt sich der Sänger durch „Necromundus(Schatten)“, der mit deutschem Text überrascht und gefällt. Es folgt ein zirka einminütiges weiteres Instrumental, das keiner braucht. Die restlichen vier Songs werden wieder souverän und abwechslungsreich dargeboten und bringen diese fantastische Scheibe sicher zum Ende. Für manch Einen ist die Platte bestimmt etwas zu anstrengend oder chaotisch, aber für Liebhaber brutal technischen Death Metals kann ich diese nur wärmstens empfehlen. (jh)

2011-02-17 Helldriver Magazine Von unseren lieben Nachbarn aus Österreich, genauer gesagt aus der Wiener Neustadt, zieht ein wahnwitziges Death Metal Gewitter über die Grenze, das mit Chaos und Zerstörung über uns zusammen bricht. Bled Dry nennen sich die dafür Verantwortlichen, die uns mit

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