Trashcanned - Key To The Paradox
Eigentlich könnte Göteborg problemlos zur Partnerstadt der niederösterreichischen Metropole St. Pölten werden. Zumindest in Bezug auf die musikalische Grundausrichtung der in St. Pölten ansässigen Trashcanned. Mit ihrer zweiten Langrille, die auf den viel versprechenden Namen „Key To The Paradox“ hört, feiern sich die Niederösterreicher einmal mehr selbst und lassen es so richtig krachen. Gewürzt mit einer ordentlichen Prise „Amon Amarth“ und „In Flames“ bleibt bei diesem Album kein Auge trocken. Trashcanned gelingt es erneut hervorragend, ein Höchstmaß an eingängigen Melodien mit der typischen Härte des skandinavischen Death-Metals unter einen Hut zu bringen. Trotz der Ähnlichkeit zu den Genrekollegen aus dem hohen Norden bewahren sich Trashcanned ihre Eigenständigkeit und bringen frischen Wind in die Szene. Es sind Songs wie „Dimension Break“ und „The Darkest Light“, die verdeutlichen welche Klasse das Songwriting von Trashcanned hat. Bei „The Darkest Light“ kann man mit etwas gutem Willen sogar einen dezenten Hauch „Iron Maiden“ heraushören, der in einem filigranen, clean gespielten Part einfließt. Das kraftvolle und energiegeladene Riffing von Trashcanned wird unter anderem durch bombastische mehrstimmige Soli vervollständigt. So gelingt es den Niederösterreichern, ein stimmiges und ausgefeiltes Gesamtwerk in die Plattenläden zu stellen und mit Terrasound Records hat man dafür auch den passenden Partner zur Hand. Tolle Band, tolles Album – was will man mehr. (jb)




