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Death Angel - Relentless Retribution

Label: Nuclear Blast  •  VÖ-Datum: 27.08.2010 •  Genre: Thrash Metal  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  September 2010

Eine der herausregenden Bands der Bay Area hat sich vor ein paar Jahren eindrucksvoll zurückgemeldet. Zunächst gab's nur eine Live-Reunion und später dann auch neue Tonträger, die sich glücklicherweise nicht als lauer Aufguss früherer Großtaten herausstellten, sondern eine frische Band zeigten, die nach wie vor auf ihre ganz eigene Art Thrash mit einem gewissen Punk-Input verband. Und das tun sie auch auf ihrem aktuellen Werk wieder - trotz umarrangiertem Rhythmusbereich. Der neue Drummer Will Carroll ist nicht nur ein Ersatz für den ausgestiegenen Andy Galeon, sondern eine wahre Bereicherung – gerade live ist es eine Freude dem Mann zuzusehen! Zu den packenden Riffs kommen die gewohnt großen Refrains von Sänger Mark Oseguada. Beim fast achtminütigen „Claw In So Deep“ greift die Band nach ca. fünf Minuten erfreulicherweise mal wieder zu den akustischen Gitarren und beglückt den Hörer mit coolem Kontrastprogramm, wie man das ja auch schon von ihrem Überalbum „Act 3“ kennt. Danach knallt der knackige Smasher und Singlehit „Truce“ natürlich noch mehr rein. Mit „Volcanic“ gibt’s an vorletzter Stelle dann noch mal Kontrastprogramm in Form einer wunderbaren Ballade – ansonsten überrascht das fast konstant hohe Aggressionspotential des Albums. Die Band ist noch lange nicht fertig, zeigt sich im hier und heute angekommen – und das ohne sich selbst und ihre Wurzeln zu vergessen bzw. zu verleugnen. Unfassbar, wie fit Death Angel und viele der alten Recken und Urväter dieses Genres dieser Tage wieder/noch sind, man denke nur an die starken aktuellen Alben von Exodus, Heathen und Overkill. Die Thrashfest-Tour Ende des Jahres mit u.a. Kreator, Exodus und eben Death Angel müsste ein wahrer Siegeszug werden! Wenn jetzt dann noch Forbidden an alte Großtaten anknüpfen können… Labeltypisch gibt’s natürlich verschiedene Versionen des Albums: Eine „nackte“ nur mit den zwölf Songs, eine mit Bonus-DVD und eine mit so genanntem „Bloodpack“, die ist dann sogar auf nur 500 Stück limitiert – Gentlemen, Choose Your Weapons! (tj)

2010-09-10 Helldriver Magazine Eine der herausregenden Bands der Bay Area hat sich vor ein paar Jahren eindrucksvoll zurückgemeldet. Zunächst gab's nur eine Live-Reunion und später dann auch neue Tonträger, die sich glücklicherweise nicht als lauer Aufguss früherer Großtaten herausstellten, sondern eine frische Band

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Live-Review: 13.04.2003, Ludwigsburg - Rockfabrik