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Die Lokalmatadore - Söhne Mühlheims

Label: Candlelight Records  •  VÖ-Datum: 28.05.2010 •  Genre: Punk Rock  •  Wertung:2 / 7

User-Wertung: 1 (1)  •  Juni 2010

Nach zehn Jahren ohne Neuerscheinung melden sich „Die Lokalmatadore“ aus Mühlheim an der Ruhr im Pott zurück. Eine Truppe, die sich mit Einflüssen aus Deutschpunk, Rock N’ Roll, Garagenrock, Ska aber auch Schlager zur Aufgabe gemacht hat, die wichtigen Dinge des Lebens dem Volke musikalisch näher zu bringen. In ihrem fünften Album „Söhne Mühlheims“ verarbeiten sie so aufregende und wichtige Themen wie Geschmäcker der Geschlechtsteile im Lied „Dreierlei Geschmack“, die Liebe zum Fußball in „VFB Speldorf“, eine Geschichte über einen furzenden Gast in einer Kneipe in „Arsch voll mit Kot“, natürlich das übermäßige Konsumieren alkoholischer Getränke in Songs mit Titeln wie „Saufen gehn“, „Ich und meine Kiste“, „Ein Abend im Posthorn“ und „Lokalverbot“, und wer schon immer wissen wollte wie sich das Alphabet gerülpst anhört, kann sich im Song „Der Kosmische Analphabet“ ein Ohr machen. Außerdem ist auf der Platte noch eine lokalmatadorische Interpretation des Steigerliedes zur Huldigung des Bergbaus, sowie zwei ins Deutsche übersetzte Coverversionen von den „Buzzcocks“ und „Peter And The Test Tube Babies“. Da ich die bisherigen Alben nicht kenne, aber mich nach dieser Scheibe auch nicht mehr näher einhören will, möchte ich den „Lokalmatadoren“ ihren Kultstatus, den sie besitzen sollen, nicht absprechen, aber für mich ist das nichts. Soundtechnisch ist es nicht sonderlich gut und die möchtegern spaßigen, dümmlichen und vulgären Texte sind auch nicht das was mich überzeugen konnte. Ich denke, Fans der „Kassierer“ oder „Eisenpimmel“ oder eben die Langzeit Fans dieser Band können in alkoholgeschwängertem Zustand einen Test wagen. Für alle anderen ist das eher nichts. (jh)

2010-06-05 Helldriver Magazine Nach zehn Jahren ohne Neuerscheinung melden sich „Die Lokalmatadore“ aus Mühlheim an der Ruhr im Pott zurück. Eine Truppe, die sich mit Einflüssen aus Deutschpunk, Rock N’ Roll, Garagenrock, Ska aber auch Schlager zur Aufgabe gemacht hat, die wichtigen

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Armutszeugnisse, 2005 (hs)