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This Or The Apocalypse - Haunt Whats Left

Label: Lifeforce Records  •  VÖ-Datum: 05.07.2010 •  Genre: Metalcore  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  Juli 2010

Mit ihrem Debüt „Monuments“ veröffentlichten This Or The Apocalypse ein Album, das zwar von Potential zeugte, aber an vielen Stellen noch unausgegoren wirkte. So kam die Band in den Songs nicht wirklich auf den Punkt und erdrückte mit Gitarrenfrickeleien mehr als das sie den Songs etwas Gutes getan haben. Zwei Jahre später erscheint nun das zweite Werk der Truppe und man bekommt wirklich den Eindruck, als handele es sich um eine neue Band. Die Jungs haben ihren Stil wohl überdacht und allen überflüssigen Ballast über Bord geworfen. Jetzt haben wir eine deutlich straightere und kompaktere Band vor uns. Die neuen Songs verbinden traditionelle Metal Elemente mit Metalcore und Melodien. Das spielt sich nach wie vor auf technisch hohem Niveau ab, allerdings nicht mehr zum Selbstzweck. Heute stehen die Songs im Vordergrund. Diese sind äußerst eingängig ausgefallen. Die Band zaubert einige starke Melodien aus dem Hut und bleibt dabei dennoch immer mit der nötigen Energie und Durchschlagskraft ausgestattet. Die Entwicklung ging etwas auf Kosten der Eigenständigkeit. So klingen This Or The Apocalypse heute stärker nach Genrekollegen wie As I Lay Dying, Unearth oder All That Remains. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, denn einen Charakter konnte sich die Band dennoch bewahren und die Qualität der Songs ist schlicht sehr hoch. Schon nach wenigen Durchläufen entpuppen sich Songs wie „Subverse“, „Lamnidae“ oder „Hellish“ als echte Hits. Auch in Punkto Abwechslung ist einiges geboten und so hat jeder Song einen eigenen Charakter. This Or The Apocalypse haben seit ihrem Debüt wirklich eine sensationelle Entwicklung durchgemacht und sind für mich eine echte Überraschung. (rg)

2010-07-12 Helldriver Magazine Mit ihrem Debüt „Monuments“ veröffentlichten This Or The Apocalypse ein Album, das zwar von Potential zeugte, aber an vielen Stellen noch unausgegoren wirkte. So kam die Band in den Songs nicht wirklich auf den Punkt und erdrückte mit Gitarrenfrickeleien mehr

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Monuments, 2008 (rg)
Review: Dead Years, 2012 (rg)