Forever It Shall Be - Sonic Death Squad
Seit dem durchaus beachtenswerten Debüt von Forever It Shall Be sind inzwischen drei Jahren ins Land gegangen. In der Zwischenzeit hat die Band den Mann hinter dem Mikro ausgetauscht. Claus Ulka (ex-Misery Speaks) malträtiert nun seine Stimmbänder für die Band aus Braunschweig. Auch musikalisch ist man etwas von dem reinen Metalcore abgekommen und steht nun mit beiden Beinen fest im Death-Metal schwedischer Prägung. Noch immer geht es ohne Gefangenen zu machen direkt nach vorne, die Band versteht sich aber darauf, in den richtigen Momenten auch mit Melodien Akzente zu setzen. Die kräftige Stimme des neuen Fronters erinnert mehr oder weniger stark an Dark Tranquillity, was sicherlich keine schlechte Referenz ist. Forever It Shall Be ballern eine grundsolide Sammlung harter Metal Songs heraus, die keinen echten Anlass zum meckern liefern. Allerdings klingen die Songs auch reichlich beliebig und konturlos. Keiner der Songs zündet so recht und einen bleibenden Eindruck hinterlässt ebenfalls nichts. Die Band greift zu oft auf 08/15-Riffs und Arrangements zurück, nudelt zu durchschnittliche Melodien runter und liefert kaum Überraschungen. Schlecht ist die Platte deshalb sicher nicht, über ein solides Mittelmaß kommt die Band so aber nicht hinaus. Die Produktion kann sich sehen lassen, von dem Cover kann das jedoch nicht gesagt werden. Wer mal wieder was braucht um die Matte rotieren zu lassen macht sicher nichts falsch. (rg)




