The Underwater - Bleed Me Blue
Was machen eigentlich ZAO? Das weiß so genau wohl niemand. Lediglich Drummer Jesse Smith hat eine neue Anstellung bei The Underwater gefunden. Mit dem Chaoscore von ZAO hat diese Band allerdings herzlich wenig zu tun. The Underwater aus Pennsylvania erschaffen einen Sound der zwar sehr emotional ist, sich aber eigentlich nur schwer in die Schublade "Emo" pressen lässt wie ich es oben getan habe. Sie haben nichts mit dem derzeit so angesagten Emo-Sound zu tun. The Underwater sind absolut eigenständig. Die Gitarrenarbeit ist sehr rockig, brät aber ordentlich metallisch. Dazu gesellt sich ein charismatischer Sänger der seine Texte in absolut mitreißender Art und Weise darbietet. Die Band schafft es immer neue Sounds und Melodien aus dem Hut zu zaubern und dabei immer schlüssig zu bleiben. Ob bei dem düsteren "The First Shot" oder dem etwas flotteren "The Capricious" die Band beweist herausragende Qualitäten im Songwriting. Mit dem Titeltrack ist ausserdem eine Akustikballade auf der Platte und das abschließende "Pedigree Dog Killer" zeigt die Band auf Ausflügen in Industrial Gefilden. Das alles macht "Bleed Me Blue" zu einem starken und zu jeder Zeit spannendem Album. Auf jeden Fall abchecken. (rg)




