Reno Divorce - Tears Before Breakfast
Reno Divorce stammen nicht, wie man aufgrund des Bandnamens vermuten könnte, aus dem Zockerparadis Reno, sondern aus Denver. „Tears Before Breakfast” ist das vierte Album der Band und das Erste welches auf I Scream erscheint. In der Szene hat sich die Band eine solide Fanbasis erspielen können, das neue Album ist längt überfällig, schließlich erschien der direkte Vorgänger bereits vor vier Jahren. Musikalisch gehen Reno Divorce als ein Bastard aus Social Distortion und Bad Religion durch. Wobei der dreckige Rock´n Roll Einfluss von erst genannten deutlich dominiert. Vor allem die Vocals von Brent Loveday erinnern stark an die von Mike Ness, sowohl was Stimmlage als auch die näselnde Darbietung betrifft. Hier und da fragt man sich, ob Reno Divorce eine Social Distortion Coverband sind. Das ist nicht unbedingt schlecht, schließlich liegt die Messlatte sehr hoch. Die Band macht ihre Sache in der Tat nicht schlecht und beweist mit coolen Riffs und eingängigen Refrains, dass es sich hier um keine Anfänger handelt. Trotzdem hängt der Schatten der großen Vorbilder über der Band. Die Song sind zwar passabel, an dem direkten Social Distortion Vergleich scheitern Reno Divorce allerdings. Neben starken Tracks wie „All Show, No Go“ oder „Supercharger“ haben sich leider auch einige schwächere Nummern auf der Platte eingefunden. Insgesamt ist „Tears Before Breakfast“ sicherlich eine passable Punk´n Roll Platte, mehr aber nicht. (rg)




