Revolution Mother - Rollin With Tha Mutha
Wer Mike Vallely mal beim Skaten beobachten bzw. erleben durfte, wurde Zeuge eines enorm energiegeladenen Mannes. Kein Wunder, dass sich diese Energie noch andere Ventile als Skaten sucht und so erleben wir den Mann hier mal wieder hinterm Mikro – erfolgreicher Wrestler war er übrigens auch schon! Mit dem Sound, den man gewöhnlich mit Skaten assoziiert – also Skatepunk – hat Revolution Mother wenig am Hut. Hier wird dreckig rotzender und grollend-groovender Rock in bester „Motörhead meets Stoner Rock“-.Manier serviert. Und zwar auf den Punkt, die Tracks sind kurz und knapp gehalten und kommen meist direkt zur Sache. Das macht ne Zeit lang, nämlich über die eröffnenenden vier (stärksten) Tracks, durchaus Spaß, wird über die gesamte Spielzeit aber etwas langweilig. „The Snake“ sorgt in der Mitte des Albums dank fetter Bluesriffs a la Danzig und jazzigen (!) Samples für etwas Kontrast, danach geht’s aber gewohnt speedig weiter. Sprüht alles nicht gerade vor Innovation, bringt die Möglichkeiten des Genres aber ganz gut auf den Punkt. (tj)




