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Queensryche - American Soldier

Label: Rhino Entertainment  •  Genre: Epic Rock  •  Wertung:5,5 / 7

User-Wertung: keine  •  April 2009

Queensryche sind zurück und sie sind ganz die Alten. Denn wenn der Bandname auf einem Produkt prangt, dann ist da Episches drin. Insofern bekommt man Gewohntes, nämlich Geoff Tates artikulierten Gesang (die Opernausbildung hört man ihm auf dem Album glücklicherweise nicht so sehr an, er hält sich mit den höheren Lagen zurück), die filigran musizierende Band und einen gewohnt ausgefeilten textlich-konzeptuellen Überbau. Worum sich´s dreht, braucht man ob des Albumtitels wohl kaum erklären, das Militärthema wurde aber dank diverser O-Töne aus Reden und Interviews sowie Hubschrauber-, Schießerei- und Sirenenklängen sehr gut umgesetzt. Dass die Band Bushgegner sind ist offensichtlich, wobei hier (im Gegensatz zu Ministrys Al Jourgensens Bemühungen) aber gar nicht so sehr gegen eine einzelne Person Stimmung gemacht wird. Auf "American Soldier" wird der sinnlose Krieg mit seinen Schrecken für die betroffenen Soldaten thematisiert. Ausgangspunkt für die umfassenden Recherchen waren wohl Gespräche mit Tates Vater, der selbst Korea- und Vietnamveteran ist. Aber zur Musik: Da würde man ob der Thematik ja jedenfalls streckenweise durchaus Aggressives erwarten. Aber weit gefehlt, der Tenor des Albums ist eindeutig schwermütig-melancholisch. Highlight des Albums ist für mich "If I Were King", das mit seinem bombastischen Refrain sicherlich zum Livestandard werden wird. Und bei "Home Again" kommt es doch tatsächlich zum Duett des Sängers mit seiner Tochter Emily. Sehr gelungen ist auch das Artwork. Das glänzt vielleicht nicht auf den ersten Blick, die Details und der Gesamteindruck begeistern dann aber. Wenn man dann das Kleingedruckte liest, überrascht das wenig, mit Hugh Syme war da jemand am Werk, der schon mehrfach für die Band und für diverse andere klingende Namen (wie etwa Aerosmith, Megadeth, Alice Cooper und Iron Maiden) gearbeitet hat. Man kann sich bestimmt richtig gut in das Album vertiefen, es bietet viele Denkanstöße und eine hohe Langzeitmotivation. Ein starkes Werk, das den "alten Herren" so wohl nicht mehr jeder zugetraut hätte. Das letzte Album der Band, dass mich ähnlich begeistert hat liegt mit "Empire" durchaus schon ein paar Jährchen zurück. (tj)

Helldriver Magazine Queensryche sind zurück und sie sind ganz die Alten. Denn wenn der Bandname auf einem Produkt prangt, dann ist da Episches drin. Insofern bekommt man Gewohntes, nämlich Geoff Tates artikulierten Gesang (die Opernausbildung hört man ihm auf dem Album glücklicherweise

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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