Instil - Fire Reflects In Ashes
Das letzte Lebenszeichen das ich von Instil aus den Niederlanden zu hören bekam stammte von ihrer Split mit Kyds vs. Columbus. Damals sagte mir der Mix aus schwedischem Melodic Death-Metal und Hardcore ganz und gar nicht zu. Deshalb war ich mehr als überrascht als ich ihr neues Album in den Player schob. Ich wurde förmlich überrollt von ihrem fetten und ideenreichen Sound. Auf zwölf Songs zelebriert die Band brutalen Metalcore mit reichlich Moshparts, Chaosattacken und melodischen Gitarrenleads. Dazu steuert Shouter Rene seine varaiblen Vocals bei die von Kreischen über HC-Shouts bis Grunzen alles abdecken. Das Songwriting ist dabei sehr intelligent gestaltet. Es befinden sich reichlich Parts mit hohem Wiedererkennungswert auf der Platte. Stimmungsvolle Zwischenparts mit Klavier fehlen ebenso wenig wie brutale Blastbeats. Produziert wurde das Ganze übrigens von Tue Madsen, der wiedermal beweist, dass er nicht ohne Grund einer der gefragtesten Produzenten ist. Instil haben mich mit „Fire Reflects In Ashes“ wirklich überzeugt und schließen locker in die Riege etablierter Metalcore Bands aus Europa wie Cataract, Heaven Shall Burn, Caliban oder As We Fight auf. (rg)




