September Murder - Agony In Flesh
September Murder bestehen seit 2004 und veröffentlichten 2007 ihre erste EP die bei der Fachpresse auf offene Ohren gestoßen ist. Jetzt erscheint das erste volle Album der Truppe. Stilistisch ist die Band ohne Kompromisse im Death-Metal anzusiedeln. Dabei verbindet die Band das Beste aus dem Death-Metal der alten Schule mit der extremen Florida Schule. Bands wie Suffocation oder Cannibal Corpse haben deutlich ihren Stempel im Sound der Band hinterlassen. Aber auch moderner Death-Metal und Truppen wie Heaven Shall Burn haben sicherlich ebenfalls einen Teil zum Sound beigetragen. Die Jungs machen keine Gefangenen und gehen mit recht gnadenloser Härte vor. Dem Hörer wird ein Riff nach dem anderen um die Ohren gehauen während die Drums pausenlos donnern. Die Tempi werden geschickt von flottem High-Speed bis schädelspaltendem Groove variiert. Die Vocals pendeln zwischen tiefem Grunzen und heiserem Krächzen. Die Jungs machen amtlich Druck und lassen dem Hörer kaum Zeit zum Durchatmen. Auch qualitativ kann sich das was die Jungs fabrizieren sicherlich sehen lassen. Einige der Riffs sind recht originell ausgefallen und auch die Arrangements können sich sehen lassen. Insgesamt setzt die Band aber zu wenig Akzente. So fehlt es den meisten Songs an echten Hooks an denen man sich festhalten könnte. So föhnt einen das Album zwar ordentlich durch, danach bleibt jedoch nichts übrig. So ist "Agony In Flesh" sicherlich kein schlechtes Death Metal Album, aber eben auch kein absoluter Hit. Es fehlt einfach noch das gewisse Etwas. Die Band sollten allerdings alle Mattenschwinger im Auge behalten. (rg)




