Treachery - Treachery
Ewig lange, schleppende und düstere Keyboardintros erzeugen eine Stimmung, die wohl oder übel als die Quintessenz der Beklemmung bezeichnet werden könnte. Genau das ist die Stärke von Treachery, einer Combo bestehend aus Hecate (Gesang und Weltanschauung), Abelcain (Gitarre und Schlagzeug) und Slutmachine (Bass). Bei Hecate handelt es sich um eine Sängerin, die doch etwas Aufmerksamkeit verdient, kreischt sie doch in schönster Black-Metal-Manier und macht den Herren der Schöpfung deutlich Konkurrenz. Leider ist das auch schon das einzige interessante Feature bei Treachery. Musikalisch ist diese Scheibe eher ein Tiefflieger. Nur wenig beeindruckend mutet diese Mischung aus Black-Metal und synthetischen Samples an, die jegliches bisschen Kreativität vermissen lässt. Zwar hat man schon mit Genregrößen wie Belphegor zusammengearbeitet, alleine für sich kann man hingegen kaum überzeugen. Der Inhalt von "Treachery" kann als hasserfüllter Elektrokrach bezeichnet werden, den im Grunde niemand braucht. Eigentlich kann ich von dieser Scheibe nur abraten. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. (jb)




