Beneath The Sky - The Day The Music Died
Im Februar letzten Jahres veröffentlichten Beneath The Sky ihr Debüt über Victory. Ein fieser Hassbatzen irgendwo zwischen dem was heute als Deathcore gilt und Bands wie Zao. Allerdings hatte die Band auch damals schon melodische Elemente in ihrem Sound. Diese scheinen auf dem neuen Werk an Bedeutung gewonnen zu haben. Zwar ist die Band ihrem Stil grundsätzlich treu geblieben, gibt sich aber etwas vielseitiger. Den Ton geben noch immer die knarzigen, tiefer gelegten Gitarren an die bitterböse Riffs heraus hauen. Sänger Joey faucht ebenfalls noch immer ziemlich finster. Doch die melodischen Parts die beim Debüt noch eine untergeordnete Rolle spielten, sind jetzt wichtiger Bestandteil der Songs. Dies wirkt sich sowohl auf die deutlich melodischere Gitarrenarbeit aus, als auch auf den klaren Gesang. Was Mancher der Band als ausverkauft vorwerfen wird, tut dem Sound der Truppe insgesamt jedoch gut. Die Songs klingen vielseitiger und griffiger. Die fiesen Slow-Motion Moshparts kommen durch das Kontrastprogramm ebenfalls besser zur Geltung. Trotzdem ist die Band noch immer ein gutes Stück davon entfernt auf ganzer Linie zu überzeugen. Viele Parts klingen nach wie vor recht stumpf und orientierungslos. Trotzdem, "The Day The Music Died" ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. (rg)




