Killing The Dream - Fractures
Das Debüt von Killing The Dream wurde in der Szene bereits abgefeiert, jetzt veröffentlicht die Band mit "Fractures" ihr zweites Werk. Wie schon der Vorgänger bietet auch dieses Album zeitgemäßen Hardcore der sich sowohl an der alten als auch der neuen Schule bedient, aber auch viel mit Bands wie Comeback Kid, Blacklisted oder Life Long Tragedy gemeinsam hat. Auffällig ist die recht rohe Produktion, die der Band allerdings sehr gut zu Gesichte steht. Killing The Dream beeindrucken weniger mit bis ins letzte ausgefeilte Songs, wohl aber durch ihre Leidenschaft welche sie auf großartige Weise in die Songs übertragen konnten. Vor allem Shouter Elijah Horner trägt seine intelligenten Texte mit einer Inbrunst vor wie man sie nicht aller Tage zu hören bekommt. Man kauft ihm jedes Wort ab. Auf Standard Stilmittel wie Breakdowns und Crewshouts wird weitgehend verzichtet, das haben die Jungs auch nicht nötig. Ihre düster bedrohlichen Songs gehen tiefer als das. Die Songs bieten dennoch genügend Hooks an denen man sich festhalten kann. Wer auf die neue Riege von Post-American Nightmare Hardcore Bands steht, wird mit Killing The Dream viel Spaß haben. (rg)




