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Headhunter - Parasite Of Society

Label: AFM Records  •  Genre: Power Metal  •  Wertung:3 / 7

User-Wertung: keine  •  Mai 2008

Manchmal kommen sie wieder... heißt es bei Stephen King und ich frag mich bei vielen Bands, um die es lange recht still war oft, ob das mit dem Wiederkommen denn nun wirklich nötig ist. Von den zwölf Tracks auf dem neuen Album, das die Originalbesetzung der Formation wiedervereint, ist keiner wirklich nötig und manche sogar grottig. Einen Track wie "Egomaniac" würd ich sogar als Totalausfall verbuchen. Ganz, ganz schlecht auch die Coverversion von Skid Rows Hymne "18 And Life", wenn Gitarrist Snake davon gewusst hätte, als er kürzlich in Deutschland war, hätte ihn das bestimmt nicht erfreut. An sich gehts ganz gut los, nämlich mit einem "Der dritte Mann"-Intro. Der folgende Titeltrack ist zwar eindeutig der Höhepunkt des Albums, deutet dann aber schon an, was die folgenden 50 Minuten (über)deutlich machen. Das klingt nicht schlecht, die Produktion ist fett und zeitgemäß, das erinnert aber ständig an andere Bands. Natürlich in dem Genre naturgemäß oft an Judas Priest, in härteren Momenten an Forbidden und gesangstechnisch immer wieder mal an King Diamond. Fakt ist, dass man das schon tausendmal und oft auch schon besser und einfallsreicher (man höre nur die Soli) gehört hat. Die Punkte gehen aufs Konto der Produktion und Sänger Schmiers Position als Respektsperson (dank Destruction) des deutschen Thrashmetal. (tj)

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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