Demiricious - Two (Poverty)
Demiricious sind fleißige Bienchen, ihr Debut "One" erschien Anfang letzten Jahres, und mit "Two (Poverty)" legen sie im Oktober 2007 bereits nach. Auch das zweite Langeisen der Metalschmiede aus Indianapolis kommt wieder ohne Umschweife auf den Punkt. Hier wird keine Zeit für Intro-Geplänkel verschwendet, der Opener "Never Enough Road" kloppt einem direkt wuchtig in die Kauleiste. Man versucht sympathischer Weise auch gar nicht erst das (dreckige) Dutzend Thrash-Klopper irgendwie in modisches Metalcorepapier zu verpacken um evtl. ein paar Trendreiter anzulocken. Für den authentischen Sound hat man sich da wohl auch den optimalen Mann ans Pult geholt, Erik Rutan ist nicht nur selbst bei Hate Eternal aktiv, sondern auch schon für seine wuchtige Arbeit mit u.a. Nile und Cannibal Corpse hoch gelobt worden. Wie man an den erwähnten Bands ganz gut erkennen kann, ist eine gewisse Nähe zum Death Metal nicht zu verleugnen, Schlagzeuger Dustin Boltjes schiebt hier und da gerne mal Blastbeats ein und auch die Gitarristen lassen gewisse Vorlieben erkennen. Sänger (und Bassist) Nate Olp erinnert dagegen nicht nur einmal an einen gewissen Tom Araya. Über die gesamte Albumdistanz hätte etwas Abwechslung nicht geschadet, aber manch einer mag gerade diese Eindimensionalität schätzen. (tj)




