Vert - Accepting Denial
Modernen Metal, den man in der Art hauptsächlich aus den USA von Bands wie etwa Sevendust kennt, der aber auch von Verts Landsleuten den Lost Prophets schon ähnlich abgeliefert wurde, haben sich die Vier von der Insel auf die Fahne geschrieben. Der Opener "Echo" startet energisch ins über 50minütige Album, groovt schön und hat auch einen gelungenen, eingängigen Refrain. Mit dem folgenden Titeltrack fügt Sänger Steve Braund seinem Gesangsspektrum dann auch kräftige Shouts hinzu, die stellenweise gar zu Growls werden. Auch hier regiert beim Riffing eher der "Rhythmus bei dem jeder mit muss", man zielt also aufs Knie und groovt sich schön ein. Das folgende "Reducer (Steep)" hat durch angezogenes Tempo einen schon fast punkigen Charakter und glänzt erneut mit eingängigen Vocals. Mit "Feeling" und "Chasing The Spark" folgen zwei ruhigere, stellenweise fast balladeske Songs - und auch die gehen als gelungen durch. Die Band kann also durchaus etwas, gerade das Spiel mit laut/leise und schnell/langsam - was man also gemeinhin so unter Dynamik versteht - haben sie echt gut drauf. Nur leider eben nicht viel besser als manch andere, zudem schwächelt bzw. nervt der Sänger doch ab und an mal und auch das Cover könnte nichtssagender kaum sein. (tj)




